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Die Arbeiterfrage

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage

Monograph

Identifikator:
891224181
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-65049
Document type:
Monograph
Author:
Levenstein, Adolf http://d-nb.info/gnd/116961155
Title:
Die Arbeiterfrage
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag Ernst Reinhardt
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (406 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
A. Erhebungs-Methode
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage
  • Title page
  • A. Erhebungs-Methode
  • B. Das seelische Verhältnis der Arbeiter zu ihrer berufsmäßigen Arbeit und ihren Arbeitsbedingungen
  • C. Die positive Wünsche der Arbeiter in bezug auf die Umgestaltung ihrer ökonomischen Lage
  • D. Die Beziehungen der Arbeiter zu den sozialen Gemeinschaften
  • E. Die Stellung der Arbeiter zu den außenberuflichen Kultur- und Lebensproblemen
  • F. Schluß

Full text

5 
Der gewöhnliche Weg, mit Hilfe der Gewerkschaften vollwichtige 
Resultate zu erzielen, wurde bald auf gegeben, ebenso der Ver 
such, die Formulare in Versammlungen zu verbreiten Und einzu 
sammeln. In letzteren schwindet zumeist die bewußte Persön 
lichkeit, die bekannte Kollektivseele bildet sich, die dem Gesetz 
der geistigen Einheit der Massen unterliegt. Zunächst war es in 
diesen Massenansammlungen immer wieder von Interesse, zu 
beobachten, wie die Massenphantasie gleichförmig gebildet wurde. 
Irgendwoher tauchten bestimmte Thesen auf, die von Mund 
zu Mund suggeriert — — das Resultat ein überaus großer Ein 
gang gleichlautender Antworten. 
Ein anderer Weg wurde eingeschlagen. Hat man den ein 
zelnen vor sich, so darf man im allgemeinen hinreichende Dif 
ferenzierung seiner Seelenkräfte voraussetzen, die den Versuch 
rechtfertigt, zunächst auf seine Gefühle zu wirken. Aber auch 
dieser Versuch persönlicher Einwirkung glückte nur teilweise; 
gleich vielen primitiven Naturen kriecht der Arbeiter leicht in 
eine andere Hülle, wenn er dem Menschen einer andern Klasse 
gegenübertritt. Ein dritter Weg sollte endlich die Basis eines 
Erfolges bilden helfen. Zunächst wurden tausend Erhebungs 
formulare mit einem Freikuvert und folgendem Begleitschreiben 
an befreundete Arbeiter versandt: 
„Lieber Freund! 
Eine große Bitte ergeht an Sie. Möchte etwas wissen 
von Ihrem Fühlen und Denken, wie die Arbeit auf Sie 
einwirkt, welche Hoffnungen und Wünsche Sie haben. Ein 
stilles Stündchen wird sich wohl finden, beifolgenden Frage 
bogen auszufüllen. Auch an Ihre Frau ergeht dieselbe Bitte. 
Schreiben Sie so recht aus der Seele heraus. Kein Name 
wird genannt. 
Im voraus Dank und Gruß. “ 
Der Appell an die Arbeiterfrau kann wohl als ein Fiasko be 
zeichnet werden, wenn auch von 141 Arbeitern Briefe mit der 
Versicherung vorliegen, meine Frau denkt ebenso wie ich. Die 
Vermutung ist nicht von der Hand zu weisen, daß die Arbeiter 
frauen nicht allzu tiefes Verständnis für die Fragebogen dokumen 
tierten, da immerhin 64 Briefe eingingen, worin öfters recht 
drastisch betont wird: Meine Frau läßt mich nicht schreiben,
	        

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Die Arbeiterfrage. Verlag Ernst Reinhardt, 1912.
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