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Die Arbeiterfrage

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage

Monograph

Identifikator:
891224181
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-65049
Document type:
Monograph
Author:
Levenstein, Adolf http://d-nb.info/gnd/116961155
Title:
Die Arbeiterfrage
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag Ernst Reinhardt
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (406 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
B. Das seelische Verhältnis der Arbeiter zu ihrer berufsmäßigen Arbeit und ihren Arbeitsbedingungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage
  • Title page
  • A. Erhebungs-Methode
  • B. Das seelische Verhältnis der Arbeiter zu ihrer berufsmäßigen Arbeit und ihren Arbeitsbedingungen
  • C. Die positive Wünsche der Arbeiter in bezug auf die Umgestaltung ihrer ökonomischen Lage
  • D. Die Beziehungen der Arbeiter zu den sozialen Gemeinschaften
  • E. Die Stellung der Arbeiter zu den außenberuflichen Kultur- und Lebensproblemen
  • F. Schluß

Full text

Jahre 
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Std. 
22 
Sobald ich meine Schicht gemacht habe bin ich so 
müd, daß mir alles, wenn ich nach Haus komme 
zuwieder ist und ich mit meiner Frau und Kindern 
gar keinen Spaß mache, was meine Frau immer er- 
boßt. Müde werde ich gewöhnlich in der 3—4 
Stunde. (3. t.) [B. R.] 
23 8 
Ermiedung nach vier Stunden. (4. t.) [B. R.] 
24 
9 */* 
Bei einer Tiefe von 500 m und einer Wärme von 
28 Grad R. bin ich nach zweistündiger Arbeit schon 
völlig erschöpft. (2.) [B. S.] 
25 
26 
8*/s 
8 
Bei der schweren Bergarbeit legt man sich müde 
schlafen; Mit wie zerschlagenen Knochen steht man 
wieder auf. (3. t.) [B. S.] 
Mit fünf Stunden. (3. t.) [B. R.] 
27 
8 l /s 
Ein und dieselbe Arbeit wirkt störrisch auf mein 
Gemüt. Müde nach sieben Stunden. (2.) [B. R.] 
28 
9 
Werde nicht müde. (4.) [B. R.] 
29 
8V2 
Das Kohlenflöß wo ich augenblicklich drin beschäf 
tigt bin hat eine Steigung von 50 Grat, und eine 
Mächtigkeit von 11—15 Zoll. Hierin arbeite ich bei 
nahe 7 Stunden ununterbrochen, entweder immer 
auf derselben Seite liegend, mit der einen Schulter 
das Liegende und mit der andern Schulter der 
Hangenden berührend oder auf den Rücken lie 
gend, wo es unmöchlich ist sich mal umzudrehen, 
die Füße auf einem dünnen Holzpfeiler ruhend, den 
82 
bei 50 Grat kann man ohne einen Halt nicht mehr 
arbeiten. Das bei dieser Arbeit, die Hacke ständige 
in den Händen, sich die Ermüdung bald einstelt, 
wird sich jeder leigt denken können. Am größten 
ist die Müdigkeit des morgens bei Aufstehen, dann 
sind alle Knochen wie Zerschlagen. (2.) [B. R.] 
Nach 8 Stunden bin ich vollständig müde. (4. t.) 
[B.R.] 
Nach vier Stunden, und da wird Brot gegessen. 
Der Kopf duht einem schon weh von der Hitze, 
Pulfer und Stingiegen Luft. Die Schnitten sind 
verdrognet. Man möchte Essen, aber es schmöckt 
nicht. (4.) [B.R.] 
Bin immer müde, wenn ich schon anfange. (4. t.) 
[B. Schles.] 
Verspüre am Kopf bei der Stirn Spannung, auch 
schmerzt es mich in den Augen, sodaß manchmal 
ein ganz finsteres Gesicht bekomme. Nach acht- 
| stündiger Arbeitszeit verspüre Müdigkeit in allen 
i Gliedern. (1.) [B. Schles.] 
Eine Arbeit, eine schwere phisische Arbeit, dessen 
degeneriende Folgen man kennt, ohne sie selbst zu 
leisten, wer sollte nicht ermüden ? Aber man über 
windet die Müdigkeit, weil man als einzelner Zahn 
im Radgetriebe immer mit muß, um sein Leben zu 
fristen. (2.) [B. S.]
	        

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Die Arbeiterfrage. Verlag Ernst Reinhardt, 1912.
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