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Die Arbeiterfrage

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage

Monograph

Identifikator:
891224181
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-65049
Document type:
Monograph
Author:
Levenstein, Adolf http://d-nb.info/gnd/116961155
Title:
Die Arbeiterfrage
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag Ernst Reinhardt
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (406 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
B. Das seelische Verhältnis der Arbeiter zu ihrer berufsmäßigen Arbeit und ihren Arbeitsbedingungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage
  • Title page
  • A. Erhebungs-Methode
  • B. Das seelische Verhältnis der Arbeiter zu ihrer berufsmäßigen Arbeit und ihren Arbeitsbedingungen
  • C. Die positive Wünsche der Arbeiter in bezug auf die Umgestaltung ihrer ökonomischen Lage
  • D. Die Beziehungen der Arbeiter zu den sozialen Gemeinschaften
  • E. Die Stellung der Arbeiter zu den außenberuflichen Kultur- und Lebensproblemen
  • F. Schluß

Full text

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42| IOV2 
Weber 
Gewöhnlich bin ich schon müde, wenn ich 
die hohen Treppen zur Fabrik emporge 
klettert bin und mir die verpestete Luft des 
Fabriksaales entgegenströmt. (2.) [T. F.] 
43 10 
Ketten 
scherer 
Das hängt von der körperlichen und geisti 
gen Beschaffenheit ab. Habe ich schlechte 
Garne zu verarbeiten, dann verspürt man 
schon vormittags Unlust, Ärger und infolge 
dessen auch Müdigkeit. Habe ich gute 
Garne, dann vergeht die Zeit, die Mißstim 
mung verschwindet, wenn man sieht, daß 
man etwas geschafft hat. (1.) [T. F.] 
44 
IO 1 /* 
Weber 
Ich stehe manchmal am Webstuhl, da weiß 
ich überhaupt nicht, ist es vormittag oder 
nachmittag. (3.) [T. F.] 
45 1 IOV2 
Teppich 
weber i 
Ja. Tränen in den Augen und Sehnsucht 
nach einer Sitzgelegenheit. Nach neun 
stündiger Arbeit müde. (3.) [T. B.] 
46 11 
Weber 
Eine Ermüdung spüre ich nicht, auch keine 
Beschwerde. (4. t.) [T. F.] 
47 9 
Weber 
Durch die Herstellung immer der gleichen 
Arbeit bekommt man eine unüberwindliche 
Abneigung zur Arbeit überhaupt. Es ge 
hört die Anwendung aller Energie dazu, um 
zu verhindern, daß man nicht moralisch und 
psychisch in jeder Beziehung vollständig 
verlumpt und versumpft. Nach 5—6 Stunden 
92 
Jhr.l 
C 
3 
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oa 
tritt starke Ermüdung ein. Über sonstige 
Beschwerden kann ich nicht klagen, da ich 
mit meinem Geiste immer wo anders bin, 
nur nicht bei der Arbeit. (2.) [T. B.] 
48 
IO 1 /* 
Weber 
Da ich in aller Gemütsruhe meine Arbeit 
verrichte, spüre ich wenig oder gar keine 
Ermüdung. Ein Glück, daß man dabei 
seinen Gedanken nachhängen kann. (2. t.) 
[T. F.] 
49 
IOV2 
Weber 
Wenn es auch immer dieselbe gleiche Ar 
beit ist, jeden Morgen habe ich dieselbe 
gleiche Lust wie am Tage vorher. In den 
Nachmittagsstunden nach drei Uhr lassen 
die Kräfte nach. (3.) [T. F.] 
50 
9 
Weber 
Mein Zustand in meinem Alter ist nicht der 
richtige Maßstab für die Angabe, wann die 
Ermüdung eintritt. Jetzt bin ich schon 
mittags mit meinen Kräften bankrott. Im 
Alter von 40 Jahren pflegte die Ermüdung 
nachmittags zwischen drei und vier Uhr ein 
zusetzen. (2.) [T. B.] 
Weber 
Bei gute ernährung weniger Ermüdung, bei 
schlechte ernährung nach sechs Stunde. (4.) 
[T.B.] 
93
	        

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Die Arbeiterfrage. Verlag Ernst Reinhardt, 1912.
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