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Die Arbeiterfrage

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage

Monograph

Identifikator:
891224181
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-65049
Document type:
Monograph
Author:
Levenstein, Adolf http://d-nb.info/gnd/116961155
Title:
Die Arbeiterfrage
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag Ernst Reinhardt
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (406 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
A. Erhebungs-Methode
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage
  • Title page
  • A. Erhebungs-Methode
  • B. Das seelische Verhältnis der Arbeiter zu ihrer berufsmäßigen Arbeit und ihren Arbeitsbedingungen
  • C. Die positive Wünsche der Arbeiter in bezug auf die Umgestaltung ihrer ökonomischen Lage
  • D. Die Beziehungen der Arbeiter zu den sozialen Gemeinschaften
  • E. Die Stellung der Arbeiter zu den außenberuflichen Kultur- und Lebensproblemen
  • F. Schluß

Full text

\i 
oder hat das Formular zerrissen. Im ganzen kamen 630/0 von den 
Erhebungsformularen ausgefüllt zurück, ein Resultat, bei dessen 
Erzielung Methoden eine Rolle spielten, die in hunderten va 
riierenden Formen angewandt wurden bis zu einem regelrechten 
Schokoladenverkehr mit den Kindern der Arbeiter. Feinere see 
lische Fäden zu knüpfen, glückte bei den meisten Erhebungen 
erst nach vielen Monaten. Diese seelischen Wechselbeziehungen 
zu vertiefen, erforderte eine Privatkorrespondenz von 4846 Briefen. 
Mit welchen Schwierigkeiten die Durchführung der Untersuchung 
vielfach verknüpft war, ergeben einige der folgenden Arbeiter 
briefe. Da schreibt ein Bergarbeiter: „Die ersten Bogen, welche 
ich ausgab, fanden gar keine Beachtung, sondern es wurde mir 
häufig gesagt, das ist wohl so ein Spitzel, der uns aushorchen 
will.“ Ein anderer Bergarbeiter (Ruhrgebiet) schreibt: „Was 
das geringe Interesse meiner Kollegen anbetrifft, die Frage 
bogen auszufüllen, so kann ich Ihnen mitteilen, daß ich drei 
Klassen unterscheide: eine gleichgültige, eine fürchtende und 
eine bewußte. Bei den Gleichgültigen und den Fürchtenden 
hatte ich nach längerer Aufklärung Zutritt erhalten und bei den 
Bewußten — ein höhnisches Lächeln. Denn diese Klasse 
Menschen, die sehr wenig ist, meint mit festem Entschluß: ,Wir 
wollen von denen da oben kein Mitleid, sie haben für uns doch 
kein Herz. 4 “ Ein Bergarbeiter aus dem Saargebiet: „Es hätte 
mich sehr glücklich gemacht, wenn Sie mir hätten bestätigen 
können, Ihre Fragebogen sind sämtlich in musterhafter Weise 
äusgefüllt und zurückgesandt. Aber man muß sich mit der Tat 
sache abfinden, daß die größere Masse höheren Idealen noch 
sehr skeptisch und kalt lächelnd gegenübersteht. Sie laufen wohl 
mit, wenn Versammlung ist, singen die Marseillaise und schreien: 
Hoch das Wahlrecht. Aber ein gesundes proletarisches Denken 
steckt nicht darin. Selber den durch den kapitalistischen Fron 
dienst zermürbten Geist anzüstrengen, fällt ihnen zu schwer. 
Dafür haben wir ja unsere Führer, die wissen, was wir wollen 
ünd was wir hoffen. Dafür bezahlen wir ja unsere Beiträge, 
heißt es.“ Überhaupt waren die Untersuchungen unter den Berg 
arbeitern mit besonderen Schwierigkeiten verknüpft. Charak 
teristisch ist, daß die Frage 19 der Untersuchung: Finden Sie 
Ihr Vergnügen mehr in der Familie oder im Wirtshaus, und halten 
Sie den Genuß von Alkohol für entbehrlich, oder können Sie 
6
	        

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Die Arbeiterfrage. Verlag Ernst Reinhardt, 1912.
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