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Die Arbeiterfrage

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage

Monograph

Identifikator:
891224181
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-65049
Document type:
Monograph
Author:
Levenstein, Adolf http://d-nb.info/gnd/116961155
Title:
Die Arbeiterfrage
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag Ernst Reinhardt
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (406 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
B. Das seelische Verhältnis der Arbeiter zu ihrer berufsmäßigen Arbeit und ihren Arbeitsbedingungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage
  • Title page
  • A. Erhebungs-Methode
  • B. Das seelische Verhältnis der Arbeiter zu ihrer berufsmäßigen Arbeit und ihren Arbeitsbedingungen
  • C. Die positive Wünsche der Arbeiter in bezug auf die Umgestaltung ihrer ökonomischen Lage
  • D. Die Beziehungen der Arbeiter zu den sozialen Gemeinschaften
  • E. Die Stellung der Arbeiter zu den außenberuflichen Kultur- und Lebensproblemen
  • F. Schluß

Full text

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Massenproduktion vielfach auch geistige Kräfte frei werden 
können. Ein Weber schreibt: „Die Arbeiter anderer Berufe 
werden von ihrer Arbeit viel mehr, vielleicht ausschließlich in 
Anspruch genommen, weil dort ein einziger Irrtum oder Miß 
griff Schaden bringen kann, der nicht wieder gutzumachen 
ist. Deshalb sind auch dort keinerlei Ausflüge in das weite Reich 
der Wissenschaft gestattet. Dagegen passiert es mir oft, daß 
der selbsttätige Schußwächter meines Webstuhls diesen zum 
Stillstand bringt, weil eine Spule leer gelaufen war. Ach ja — 
man war halt wieder einmal abwesend. Vielleicht war es dieses 
Mal Astronomie, auf deren Pfaden der Gedanke wandelte. Und 
gerade die Weltenweiten sind es, die das Interesse in Anspruch 
nehmen. Lichtjahre, Syriusweiten, Milchstraßensysteme und 
fernere. Und speziell die Frage, wie man denn hier draußen 
überhaupt ein Maß finden konnte, wo jeder Maßstab zu fehlen 
scheint, eine Frage, die mir erst später gelöst worden ist. 
Oder ein anderes Mal Geologie. An der Hand der Phanta 
sie bin ich tief hinabgestiegen in die Schächte der Vergangen 
heit. Und nun baut sich vor dem geistigen Auge eine Erdepoche 
nach der andern mit geologischer Dicke auf. Das Unterste 
kommt oben, während das Oberste zu Tage rollt. Pflanzen und 
Tiere werden in den Fels eingeschlossen, um an ihren Über 
resten einer späteren Menschenwelt ihre Bildung kundzutun. 
Die Erde schreibt ihre Geschichte. Manchmal sind es biolo 
gische Probleme, die mich beschäftigen. Ein Anatom hat die 
Führung und zeigt mir den Weg der Entwicklung rückwärts 
durch die ganze animalische Erscheinungsreihe hindurch bis 
zum Infusor, um von da mit einem logischen Sprung ins An 
organische hinüberzusetzen. Und im Menschen ist nun alles, 
was da war in der endlosen Zeit, der in den scheinbar bleiben 
den Entwicklungsstadien der verschiedenen Tierklassen über 
schrittenen Stufen des eigenen Seins erblickt, deren hauptsäch 
lichste Etappen er in der eigenen embryonalen Entwicklung 
noch einmal streift. Oder es senkt sich der Blick in die Lebens 
vorgänge der Amöbe, um an der Hand des Beispiels dieses ein 
fachsten Lebens dieses an sich zu verstehen und die Lebens 
erscheinungen komplizierter Organismen verstehen zu lernen. 
Nicht selten wendet sich der wandernde Gedanke einer Welt 
kleinster Innerlichkeiten zu, mit dem Bestreben, die Verhältnisse 
104
	        

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Die Arbeiterfrage. Verlag Ernst Reinhardt, 1912.
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