Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Arbeitsnachweise der Arbeitgeberverbände

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeitsnachweise der Arbeitgeberverbände

Monograph

Identifikator:
891227946
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-7337
Document type:
Monograph
Author:
Kessler, Gerhard http://d-nb.info/gnd/116145331
Title:
Die Arbeitsnachweise der Arbeitgeberverbände
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 203 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Technische Einrichtung der Arbeitgebernachweise
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bevölkerungslehre
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Gegenstand und Stellung der Bevölkerungslehre
  • Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
  • Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
  • Dritter Teil. Ergebnisse
  • Namenverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

266 Zweiter systematisch-theoretischer Teil ' 
dem Merkmal, daß der Rückgang der Lebenshaltung einen 
„dauernden“ Charakter tragen muß, bereits eine innere Schwierig- 
keit liegt. Es ist auch oben schon darauf hingewiesen worden, daß 
Übervölkerungserscheinungen keineswegs allein auf einem zu starken 
Wachstum der Volkszahl zu beruhen brauchen, daß vielmehr 
die gleichen Erscheinungen mit den gleichen Symptomen 
auch. auftreten können, wenn z. B. bei gleichbleibender Volks- 
zahl der Nahrungsspielraum eine Einengung erfährt. Die Tat- 
sache einer Übervölkerung braucht also keineswegs ihre unmittel- 
bare Ursache in einer stattgefundenen Bevölkerungszunahme zu 
haben. Allerdings kann man schließlich auch unter diesem 
Gesichtspunkt zwei Arten der Übervölkerung unterscheiden, je 
nachdem die unmittelbare Ursache in einem zu starken Volks- 
wachstum oder in einer zu starken Einengung des Nahrungsspiel- 
raumes liegt und wenn man will, kann man in dem letzteren Falle 
mit. Bortkiewicz von einer Übervölkerung im uneigentlichen 
Sinne sprechen. Wenn Rümelin auch darin recht hat — es ist 
dast ein Punkt, den er besonders stark hervorhebt —, daß bei der 
Erscheinung der Übervölkerung auch die Tatsache eine wichtige 
Rolle spielt, ob das betreffende Volk imstande ist, seinen gesamten 
Nahrungsbedarf noch aus dem eigenen Boden zu ziehen, oder ob 
dazu dessen Ertrag nicht mehr ausreicht, so wird man eine solche 
Tatsache doch nicht ohne weiteres unter die Merkmale einer Über- 
völkerung aufnehmen dürfen. Das ist schon deshalb nicht möglich, 
weil die Entwicklung der wichtigsten europäischen Kulturstaaten in 
den letzten Jahrzehnten zeigt, daß in dem Maße, in dem eine solche 
Verflechtung in die Weltwirtschaft stattgefunden hat, in den be- 
treffenden Ländern eine beträchtliche Verbesserung der durchschnitt- 
lichen Lebenshaltung eingetreten ist. Ohne dabei zunächst von 
einem kausalen Zusammenhang beider Erscheinungen sprechen zu 
wollen, davon wird noch an anderer Stelle zu reden sein, kann man 
doch keinesfalls in einer Zeit, in der die allgemeine Lebenshaltung 
in einem Lande steigt, in der Volkseinkommen, und Volksvermögen 
unstreitig stärker zugenommen haben als die Volkszahl, von einer 
Übervölkerung sprechen. 
Will man zu positiven Anhaltspunkten für die Frage kommen, ob 
in einem Lande eine Übervölkerung vorhanden ‚ist, so muß man 
unvermeidlich an die Entwicklung der durchschnittlichen Lebens- 
haltung anknüpfen, wobei zunächst die Tatsache auszuscheiden hat, 
ob das Volk noch von dem Ertrag des eigenen Bodens leben kann 
oder ob das bereits nicht mehr der Fall ist. Allerdings muß es sich
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Bevölkerungslehre. Fischer, 1929.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.