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The Socialism of to-day

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Bibliographic data

Metadata: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
891227946
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-7337
Document type:
Monograph
Author:
Kessler, Gerhard http://d-nb.info/gnd/116145331
Title:
Die Arbeitsnachweise der Arbeitgeberverbände
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 203 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

636 
.Freiheit vom Worte“. 
schaftlicher Haltung tiefer verständlich macht. Es steht nun knapp da 
vor. Nur rasch ein paar Worte vorher, die vielleicht nicht ganz über 
flüssig sind. 
Man sieht, wie die Dreiteilung der engeren Sozialwissenschaft nichts 
mit einer „Dreiteilung des sozialen Organismus“ zu tun hat. Ebenso 
wenig ist sie in Mystik eingegründet. In Sachen der Nationalökonomie 
als reiner Erfahrungswissenschaft habe ich stets den Schnitt vor alle 
Mystik gezogen. Dem Theoretiker erscheint ja besonders jene klein 
liche Mystik als recht minderwertig, jene Mystik als Mache, in die 
sich Theorie gelegentlich dort hüllt, wo sie aus Schuld falscher Ein 
stellung sich selber verstrudelt. Nach meiner Überzeugung darf aber 
an die Theorie einer Erfahrungswissenschaft erst recht nicht Mystik 
als Weltanschauungssache heran; auch nicht zeitgenössisch verquickt 
mit Mystik als Psychose, oder gar mit Mystik als Gewerbe. 
Noch eine zweite Verwahrung. Notgedrungen stelle ich fest, daß 
schon in meiner Schrift „Herrschaft des Wortes“ alles hinaustrieb auf 
ein „Denken in eitel Gebilden“, auf „Allzusammenhang“, „Allbedungen- 
heit“, auf „Einheit“, „Einmaligkeit“ und „Persönlichkeit“, um so über 
all „Leben“ zu sehen, als Gestaltung der „Erlebungen“; an Stelle aller 
Flachheit im Gefolge von „Kausalitätskoller und Gesetzesdusel“. Auch 
diese kecken Worte gingen schon 1901 in Druck; geläufig waren sie 
mir lange vorher. Und wenige Jahre nachher, nachdem ich in 
dem Büchlein von den „Grenzen der Geschichte“ den Scheidestrich 
zwischen der „erlebten“ Zeit der Geschichte und den „Rechenpfennigen 
der geologischen Jahrmillionen“ gezogen, suchte ich jene Grundauf 
fassung, die allem „Naturalismus“, oder meinetwegen aller „Mechanistik“ 
und aller „Berechenbarkeit“, für unsere Denkgebiete aufsagt, noch in 
die Tiefe zu arbeiten: in meinen Aufsätzen „Zur sozialwissenschaft 
lichen Begriffsbildung“, im „Archiv für Sozialwissenschaft“. Dies alles 
geschah aber doch im hellen Bewußtsein, dabei nur ins eigene Fach 
hinein den Erfüller und Werkfortsetzer einer geistigen Bewegung zu 
spielen, die in ihren Anfängen mindestens bis auf F i c h t e zurückgreift, 
die seither ins Breite gediehen war und für zahlreiche Leistungen 
unserer Wissenschaft sich längst von selber versteht. Da vollzieht sich 
einfach am erhabenen Gebilde der Wissenschaft der unaufhaltsame 
Prozeß einer organisch richtigen Weiterbildung, der aber von seiner 
eigenen Zeit als eine Wende empfunden wird. In dieser geistigen 
Strömung trieb auch mein Beginnen und setzt sich nun mit ver 
stärktem Nachdruck fort. Aber es hat damit nichts zu schaffen, wenn 
neuestens eine überhitzte Nachempfindung jener Wende sich zur Bot
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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