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Die Theorie der Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Theorie der Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
892769734
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-76808
Document type:
Monograph
Author:
Maslov, Petr http://d-nb.info/gnd/123876184
Title:
Die Theorie der Volkswirtschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Arthur Kade
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 293 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Theorie der Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

100 
dehnte Reproduktion in einer Wirtschaft umso enger, je mehr 
sich diese dem Typus einer isolierten Wirtschaft nähert. Die 
vervollkommneteren Werkzeuge, die die Arbeitsproduktivität be 
deutend erhöhen, können hier keine Verwendung finden, da die 
mittels dieser gewonnene Produktenmasse in der Wirtschaft 
nicht verbraucht werden könnte. Die Wirtschaft strebt inner 
halb der Grenzen des eigenen Konsums nach Kraftersparnis. 
Eine typische isolierte Wirtschaft befindet sich im Zustande 
des stabilen Gleichgewichts, solange sie isoliert bleibt. Eine 
arme Familie kann sogar, wenn es unmöglich ist, die Wirt 
schaft auszudehnen, einen relativen Wohlstand erreichen, wo 
bei an Stelle der ausgedehnten eine einfache Repro 
duktion tritt. Diese Stabilität verursacht aber (obgleich selbst 
dadurch hervorgerufen) eine Beschränktheit der Bedürfnisse, die 
durch die Erzeugnisse der eigenen Wirtschaft gedeckt werden, 
und führt zum Stocken in der Entwickelung der Bevölkerung. 
Neue Bedürfnisse können nur durch andere Wirtschaften her 
vorgerufen und gedeckt werden; dadurch aber wird das stabile 
Gleichgewicht der Wirtschaft gestört . . . 
Noch vor kurzem konnte man in Sibirien solche Bauernwirt 
schaften treffen, bei denen Getreide in den Speichern 20 und 
mehr Jahre unberührt lag. Die Bedürfnisse wurden mittels ein 
facher Reproduktion gedeckt, während die Überschüsse aus den 
reichen Ernten lange liegen blieben. Mit der Zunahme der 
Familienmitglieder teilt sich die Familie, aber auch jede einzelne 
neue Familie dehnt ihre Produktion nur entsprechend ihrem all 
gemeinen Wachstum aus. Erst mit der Entwickelung des Waren 
tausches wird die Möglichkeit gegeben, die Produktion grenzen 
los auszudehnen, da die Produkte auf dem Markte abgesetzt 
werden können.*) 
*) Dem Typus einer isolierten Wirtschaft nähert sich in bezug auf 
die Reproduktion sehr die bäuerliche „Ernährungswirtschaft“, die aus 
sozialen Gründen weder die Produktivität der Arbeit erhöhen, noch 
die Produktion ausdehnen kann. Dem Wesen nach stellen aber diese 
beiden Wirtschaften zwei verschiedene Typen dar, da die Stabilität der 
„Ernährungswirtschaft“ durch die ungünstigen Bedingungen ihrer Ent 
wicklung bestimmt wird. Siehe darüber meine „Agrarfrage“.
	        

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