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Die Theorie der Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Theorie der Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
892769734
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-76808
Document type:
Monograph
Author:
Maslov, Petr http://d-nb.info/gnd/123876184
Title:
Die Theorie der Volkswirtschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Arthur Kade
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 293 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Theorie der Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

114 
die Nachbar gemeinden bewacht, den Wasseraufseher, der das 
Wasser aus den gemeinschaftlichen Wasserbehältern zu Acker 
bauzwecken verteilt; den Braminen, der die Funktionen des 
religiösen Kultus verrichtet; den Schulmeister, der die Gemeinde 
kinder im Sand schreiben und lesen lehrt; den Kalenderbraminen, 
der als Astrolog die Zeiten für Saat, Ernte und die guten und 
bösen Stunden für alle besonderen Ackerbauarbeiten angibt; 
einen Schmied und einen Zimmermann, welche alle Ackerbau 
werkzeuge verfertigen und ausbessern; den Töpfer, der alle Ge 
fäße für das Dorf macht; den Barbier, den Wäscher für die 
Reinigung der Kleider, den Silberschmied; hier und da den 
Poeten, der in einigen Gemeinden den Silberschmied, in anderen 
den Schulmeister ersetzt. Dies Dutzend Personen wird auf Kosten 
der ganzen Gemeinde erhalten. Wächst die Bevölkerung, so wird 
eine neue Gemeinde nach dem Muster der alten auf unbebautem 
Boden angesiedelt. Der Gemeindemechanismus zeigt planmäßige 
Teilung der Arbeit“ . . .*) 
Bei den alten Germanen gab es wenig Handwerker, und diese 
arbeiteten bloß für die Gemeinde. Nach dem bairischen Volks 
recht waren die Werkzeuge des Schmiedes Gemeineigentum des 
Dorfes. 
In den indischen und russischen Gemeinden arbeiteten die 
Schmiede und die anderen Handwerker für die Gemeindemitglie 
der und wurden von ihnen unterhalten. Jede Wirtschaft mußte 
einen Teil ihrer Produkte an die Handwerker abliefern; wenn 
die Gewerbeerzeugnisse auf dem Wege des Warenaustausches be 
schafft werden konnten, so gab die Wirtschaft ihre Erzeug 
nisse schon nicht mehr an den Gemeindehandwerker, sondern an 
Fremde ab. In beiden Fällen aber machten die Produkte, 
die die Bauernwirtschaft veräußerte, nur einen geringen Teil ihres 
Gesamtbudgets aus. 
So bildet die Gemeindewirtschaft im ganzen, d. h. einige Na 
turalwirtschaften gemeinsam mit Handwerkern, ein wirtschaft 
liches Ganzes und kann ganz isoliert von den anderen Gemeinden 
) Kapital, 6. Auflage, Bd. I, S. 322—323.
	        

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Wert Und Kapitalprofit. Fischer, 1926.
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