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Die Theorie der Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Theorie der Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
892769734
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-76808
Document type:
Monograph
Author:
Maslov, Petr http://d-nb.info/gnd/123876184
Title:
Die Theorie der Volkswirtschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Arthur Kade
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 293 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Theorie der Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

129 
in der Hausindustrie sinkt aber dieser Anteil des Arbeiters an 
dem Produkt so herab, daß auch sein Verdienst verkürzt wird. 
Indem wir die Bedingungen betrachtet haben, die die Ent 
wicklung des Kleinbetriebs aus einer niedrigeren Form zur 
höheren hervorrufen, haben wir gefunden, daß die Zunahme der 
Handwerkerzahl den ersten Anstoß dazu gibt. Solange das An 
gebot an Handwerkserzeugnissen infolge der geringen Zahl der 
Handwerker oder der Einschränkung der Produktion durch die 
Zünfte (wie es im Mittelalter der Fall war) nicht übermäßig groß 
ist, kann das Handwerk aufrechterhalten werden und es er 
hält sich auch. Unter diesen Bedingungen wird sich auch die 
Ray on Wirtschaft lange erhalten, ohne in die Volkswirtschaft über 
zugehen. 
Dieser Prozeß geht heute noch in Rußland vor sich. Die 
„überschüssige“ ländliche Bevölkerung, die die Not aus dem 
Dorfe in die Stadt hinein jagt, füllt die Reihen der Gewerbe 
treibenden, die aber unter dem Drucke der eigenen Konkurrenz 
sich aus selbständigen Handwerkern in Kustari verwandeln, also 
für einen Zwischenhändler zu arbeiten beginnen.*) 
Der große Unterschied in der Entwicklung des Gewerbes im 
heutigen Rußland und am Ausgang des Mittelalters besteht darin, 
daß heute die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse den 
Übergang des Handwerks in die fortgeschritteneren Produktions 
formen bis zum kapitalistischen Großbetrieb gestatten, während 
sich das Gewerbe im 16., 17. und 18. Jahrhundert nur allmählich 
entwickeln konnte. Dennoch sind die wirtschaftlichen Ur 
sachen der Evolution des Gewerbes dieselben im heutigen 
Rußland wie im westeuropäischen Mittelalter. 
Wir haben ferner oben erwähnt, daß der Kustar, der für 
*) Es ist beachtenswert, daß sich die Lohnarbeiter der städti 
schen Kustari und Handwerker aus den bäuerlichen und nicht den 
städtischen Elementen rekrutieren. Die städtische Bevölkerung paßt 
sich den städtischen Verhältnissen besser an und beutet die aus dem 
Dorfe kommenden Bauern aus. Nur in Gewerbezweigen, die qualifi 
zierte Arbeit fordern, dominieren die städtischen Arbeiter. 
Mas slow, Die Theorie d. Volkswirtsch. 
9
	        

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Die Deutsche Volksversicherung. Druck und Verlag: Vaterländische Verlags- und Kunstanstalt, 1914.
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