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Die Theorie der Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Theorie der Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
892769734
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-76808
Document type:
Monograph
Author:
Maslov, Petr http://d-nb.info/gnd/123876184
Title:
Die Theorie der Volkswirtschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Arthur Kade
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 293 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Theorie der Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

135 
IV. 
Unsere Analyse der Entwicklung des Gewerbes führte uns 
zu der Schlußfolgerung, daß das Gewerbe aus Bestellarbeit zur 
Marktarbeit, zur Arbeit für den Zwischenhändler und schließlich 
für den Verleger übergegangen ist, ganz unabhängig von den 
äußeren Verhältnissen, wie der Zunftgesetzgebung, dem Ein 
fuhrverbot usw., die in Westeuropa im Mittelalter angeblich den 
entscheidenden Einfluß auf das Gewerbe ausgeübt haben. 
Ebenso ist die landläufige Erklärung des Übergangs zur Arbeit 
für den entfernteren Markt durch die Proklamierung des Frei 
handels nicht stichhaltig. Von all diesen Momenten kann jetzt 
in Rußland keine Rede sein, und dennoch sehen wir auch hier 
den gleichen Entwicklungsprozeß, wie er ehemals in West 
europa vor sich gegangen ist. In der Tat findet der Übergang 
von einer Form des Gewerbes zu der anderen bei bestimmten 
Produktionsbedingungen statt, und zwar infolge der Zunahme 
der Handwerkerzahl, durch die die Arbeit für den lokalen Markt 
weniger vorteilhaft wird, als die für den Zwischenhändler. 
Solange es nur wenige Handwerker gibt, werden sie für ihre 
Nachbarn selbständig arbeiten, wenn ihnen auch nichts im Wege 
steht, ihre Erzeugnisse auf entferntere Märkte zu bringen. Erst 
beim Steigen der Konkurrenz unter den Handwerkern, wenn das 
Angebot die Nachfrage übersteigt, tritt der Zwischenhändler als 
Vermittler zwischen den Handwerkern und dem entfernten 
Markte auf. Wo die Handwerker bloß für ihren lokalen 
Markt arbeiten, führen sie einen scharfen Kampf gegen die aus 
wärtige Konkurrenz, gegen die Einfuhr von Waren aus anderen 
Städten. Im Mittelalter gelang es ihnen, diese Einfuhr gesetz 
lich zu verbieten. Jetzt können sie nur durch Ermäßigung der 
Preise für ihre Erzeugnisse die Konkurrenz fernzuhalten 
suchen. Der Sieg fällt aber auf keinen Fall ihnen zu, weil die 
Kustari, die für den Zwischenhändler arbeiten und eine Massen 
produktion betreiben, immer billiger verkaufen können, als die 
Handwerker, die nur für den lokalen Markt produzieren. 
Man kennt den Kampf der mittelalterlichen Zünfte für die
	        

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Die Theorie Der Volkswirtschaft. Verlag von Arthur Kade, 1912.
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