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Die Theorie der Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Theorie der Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
892769734
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-76808
Document type:
Monograph
Author:
Maslov, Petr http://d-nb.info/gnd/123876184
Title:
Die Theorie der Volkswirtschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Arthur Kade
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 293 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Theorie der Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

170 
ihrerseits auf die Verdrängung der Bauern aus ihrem Besitz zu 
rückzuführen ist. Die Entstehung des Kustargewerbes durch die 
Bedürfnisse der höheren Form des Gewerbes zu erklären, ist eine 
reine Tautologie. Denn es gilt doch eben die Entstehung dieser 
höheren Form des Gewerbes (des Kustargewerbes) zu erklären. 
Die Reorganisation der Produktion und der gesellschaftlichen 
Beziehungen, die durch die Verwandlung des Handwerks in ein 
Kustargewerbe her vor gerufen wurde, wurde von Marx übersehen, 
weil ihm noch kein Material zur Verfügung stand, das diese Evolu 
tion beleuchten konnte. Die Manufaktur, die Marx als die erste 
Form der kapitalistischen Produktionsweise betrachtet, erweist sich 
als eine neue Organisationsform, die erst auf ein entwickeltes Ku 
stargewerbe folgte. Der Kapitalist brauchte nur die von ihm be 
schäftigten Hausarbeiter in einer Werkstatt zu vereinigen. Die 
Arbeitsteilung, die die Manufaktur aufweist, bestand, allerdings 
in geringem Maße, auch in der Hausindustrie und im Handwerk. 
Die Manufaktur ist also bloß die Vollendung des schon längst 
begonnenen Prozesses der Kapitalisierung der Produktion. 
Wie die Produktion, so wird auch der Konsum durch die 
Entwicklung des Kustargewerbes geändert. Solange der Hand 
werker auf Bestellung oder für den lokalen Markt arbeitete, fand 
nur eine einfache Reproduktion statt. Der Handwerker kon 
sumierte soviel, wie er produziert hatte. Eine Akkumulation ging 
entweder überhaupt nicht oder nur sehr langsam vor sich. Die 
Ausdehnung der Produktion war ein Resultat nicht sowohl der 
Akkumulation als der Zunahme der Handwerkerzahl. 
Die Entwicklung des Kustargewerbes gibt der Kapital 
akkumulation einen bedeutenden Anstoß. Der Kustar verbraucht 
schon nicht mehr den ganzen Ertrag seiner Arbeit; ein Teil davon 
fällt dem Kapitalisten zu. Der Zwischenhändler verbraucht 
ebenfalls nicht alles, was er von den Kustari erhält, sondern ver 
wandelt einen Teil in Kapital. 
Technisch wurde der Übergang zur Fabrik (Maschinen 
produktion) durch die detaillierte Arbeitsteilung in den Manu 
fakturen vorbereitet, die die Arbeit jedes einzelnen Arbeiters sehr 
vereinfacht hat; die sozialen Vorbedingungen dafür ent-
	        

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Zur Wirtschaftlichen Förderung Des Handwerks. Wilhelm Greven Buchdruckerei, 1914.
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