Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Theorie der Volkswirtschaft

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Theorie der Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
892769734
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-76808
Document type:
Monograph
Author:
Maslov, Petr http://d-nb.info/gnd/123876184
Title:
Die Theorie der Volkswirtschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Arthur Kade
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 293 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Die Theorie der Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

196 
Und wie wir schon bemerkt haben, gelten dieselben Gesetze 
auch für die Tauschwirtschaft. Auch hier beherrscht das Prinzip 
des kleinsten Kraftmaßes nicht allein das Gebiet der Produktion, 
sondern auch das der Konsumtion, indem man subjek- 
t i V denjenigen Gegenständen größeren Wert zuschreibt, die mehr 
Arbeit erfordern. Das wirtschaftende Subjekt kennt den rela 
tiven Wert des Produkts, das es gegen ein anderes austauscht. 
Wenn es sein Produkt veräußert, so, um an Arbeit zu sparen. 
Denn, wie wir schon ausgeführt haben, findet ein Austausch bloß 
zwischen Wirtschaften mit verschiedener Arbeitsproduktivität 
statt. Jeder sucht durch Austausch sich solche Gegenstände zu 
verschaffen, die er in seiner eigenen Wirtschaft nur mit größerem 
Arbeitsaufwand gewinnen kann. Was dient also als Gradmesser 
der austauschbaren Gegenstände? Augenscheinlich der relative 
Arbeitswert dieser Produkte. Ebenso bildet aber auch der Arbeits 
wert das Kriterium der subjektiven Wertschätzung. Eben weil keine 
Wirtschaft gegen einen Gegenstand, der ein noch so dringendes 
Bedürfnis befriedigt, Produkte hergeben wird, die ihr viel mehr 
Arbeit kosten, als sie auf die Herstellung dieses Gegenstandes 
selbst aufwenden muß. So wird niemand für ein Klafter Holz 
ein Paar Schuhe geben, wenn er ein Klafter Holz in drei Tagen 
zusammenhauen kann, während die Herstellung von Schuhen 
sechs Tage in Anspruch nehmen würde. Dies würde dem Prinzip 
der Kraftersparnis widersprechen, ebenso wie wenn ein Mensch, 
statt auf den Beinen, auf den Händen herumgehen würde. Im 
Zirkus sieht man oft Menschen, die auf den Händen herumlaufen. 
So wenig dies das allgemeine Prinzip des kleinsten Kraftmaßes 
widerlegt, nach dem sich. die menschliche Tätigkeit richtet, so 
wenig kann man sich auch auf das Beispiel des „Glases Wasser 
in der Wüste“ das von den Grenznutzentheoretikern angeführt 
wird, berufen, um die normalen Erscheinungen des Wirtschafts 
lebens zu erklären. 
Marshall sucht, wie die anderen Theoretiker der Grenznutzen 
theorie, den Austausch zwischen einzelnen Familien nicht durch 
die Verschiedenheit in der Arbeitsproduktivität, sondern durch 
den Unterschied in der Menge der vorhandenen Produkte in jeder
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Deutsche Volksversicherung. Druck und Verlag: Vaterländische Verlags- und Kunstanstalt, 1914.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.