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Die Theorie der Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Theorie der Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
892769734
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-76808
Document type:
Monograph
Author:
Maslov, Petr http://d-nb.info/gnd/123876184
Title:
Die Theorie der Volkswirtschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Arthur Kade
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 293 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Theorie der Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

Morgen, die letztere dagegen eine Erhöhung der Arbeitsaufwände. 
Im ersten Falle steigt die Arbeitsproduktivität, im zweiten dagegen 
sinkt sie bei gleichbleibender Technik. Der technische Fort 
schritt verbilligt die Getreideproduktion, der Übergang zur inten 
siveren Kultur verteuert sie. Eine klare und exakte Unterschei 
dung dieser beiden Seiten der landwirtschaftlichen Entwicklung 
beleuchtet nicht nur die Ursachen der Agrarkrisis sowie die Kon 
kurrenzbedingungen zwischen Groß- und Kleinbetrieb, sondern 
auch die Theorie der Grundrente. 
Schon das Obenerwähnte gibt uns eine teilweise Erklärung 
der Gesetze über die Entstehung der Grundrente. 
In der Landwirtschaft wie auch in der Industrie ist die Arbeits 
produktivität von den Produktionsmitteln abhängig. Auf den 
ersten Kulturstufen stieß der Bauer zuerst auf den Mangel an Pro 
duktionsmitteln. Deshalb erhielten die Grundbesitzer im alten 
Rußland eine Grundrente (selbstverständlich keine kapitalistische) 
nicht für die Benutzung des Bodens, sondern für die den Bauern 
vermieteten Produktionsmittel. Folglich gewährt der Grundbesitz 
erst unter gewissen Bedingungen und bei einer bestimmten Be 
völkerungsdichte die Möglichkeit, eine Rente zu erhalten. Bei der 
Zunahme der Bevölkerung geht man zur Bestellung von geringeren 
Ländereien oder zur intensiveren Bearbeitung des alten Bodens 
über. 
Unter welchen Bedingungen geschieht das? Wir haben schon 
oben bemerkt, daß der reichere Boden gewöhnlich zuerst bestellt 
wird. Nehmen wir an, daß man mit einem Aufwand von 10 Mark 
100 Kilo Getreide bei dem extensiven System erhält. Wenn ein 
neuer Kapitalaufwand von 10 Mark auf demselben Grundstück 
einen Produktenüberschuß von 90 Kilo Getreide bringt und die 
erste Bestellung des neuen Bodens, die ebenfalls einen Kapitalauf 
wand von 10 Mark erfordert, bloß 80 Kilo Getreide liefert, so wird 
der Landwirt es vorziehen, statt neue Ländereien aufzubrechen, 
auf dem alten Grundstück ein Kapital von 20 Mark aufzu 
wenden, um 190 Kilo Getreide zu erhalten. Wenn aber das Gegen 
teil zutrifft (wie es gewöhnlich der Fall ist), wenn der neue Auf 
wand von 10 Mark auf demselben Boden nur 50 Kilo Getreide, der
	        

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Die Theorie Der Volkswirtschaft. Verlag von Arthur Kade, 1912.
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