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Compte rendu des travaux de la Chambre Syndicale pendant lʹannée 1926

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Bibliographic data

Object: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Monograph

Identifikator:
1759941719
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-137382
Document type:
Monograph
Title:
Compte rendu des travaux de la Chambre Syndicale pendant lʹannée 1926
Place of publication:
Marseille
Publisher:
Soc. Anonyme du Sémaphore de Marséille
Year of publication:
1927
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

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Vierundzwanzigstes Kapitel. 
647 
Die industriellen Kapitalisten, diese neuen Machthaber, mußten 
ihrerseits nicht nur die zünftigen Handwerksmeister verdrängen, 
sondern auch die im Besitz der Reichtumsquellen befindlichen 
Feudalherren. Von dieser Seite stellt sich ihr Emporkommen dar 
als Frucht eines siegreichen Kampfes gegen die Feudalmacht und 
ihre empörenden Vorrechte sowie gegen die Zünfte und die Fesseln, 
die diese der freien Entwicklung der Produktion und der freien Aus- 
beutung des Menschen durch den Menschen angelegt. Die Ritter von 
der Industrie brachten es jedoch nur fertig, die Ritter vom Degen zu 
verdrängen, dadurch, daß sie Ereignisse ausbeuteten, zu denen sie 
gar nichts beigetragen hatten. Sie haben sich emporgeschwungen 
durch Mittel, ebenso gemein wie die, wodurch der römische Frei- 
gelassene sich einst zum Herrn seines Patronus [seines Schutzherrn]. 
gemacht hat. 
Der Ausgangspunkt der Entwicklung, die sowohl den Lohn- 
arbeiter wie den Kapitalisten erzeugt, war die Knechtschaft des 
Arbeiters. Der Fortschritt, den sie erreichte, bestand in einem 
Formwechsel dieser Knechtung, in der Verwandlung der feudalen 
in kapitalistische Ausbeutung. Um ihren Gang zu verstehen, 
brauchen wir gar nicht so weit zurückzugreifen. Obgleich die ersten 
Anfänge kapitalistischer Produktion uns schon im 14. und 15. Jahr- 
hundert in einigen Städten am Mittelmeer vereinzelt entgegentreten, 
datiert das kapitalistische Zeitalter erst vom 16. Jahrhundert. Dort, 
wo es auftritt, ist die Aufhebung der Leibeigenschaft längst voll- 
bracht und der Glanzpunkt des Mittelalters, der Bestand freier 
Städte, seit geraumer Zeit im Erbleichen, 
Historisch epochemachend in der Geschichte der ursprünglichen 
Akkumulation sind alle Umwälzungen, die der sich bildenden 
Kapitalistenklasse als Hebel. dienen; vor allem aber die Momente, 
worin große Menschenmassen plötzlich und gewaltsam von ihren 
Lebensmitteln losgerissen und als vogelfreie Proletarier auf den 
Arbeitsmarkt geschleudert werden. Die Expropriation des länd- 
lichen Produzenten, des Bauern, von Grund und Boden bildet die 
Grundlage des ganzen Prozesses. Wir haben sie also zuerst zu be- 
trachten. Ihre Geschichte nimmt in verschiedenen Ländern ver- 
schiedene Färbung an und durchläuft die verschiedenen Phasen in 
verschiedener Reihenfolge und in verschiedenen Geschichtsepochen. 
Nur in England, das wir daher als Beispiel nehmen, besitzt sie 
klassische Form.18% 
189 In Italien, wo die kapitalistische Produktion sich am frühesten ent- 
wickelt, findet auch die Auflösung der Leibeigenschaftsverhältnisse am frühe- 
sten statt. Der Leibeigene wird hier befreit, bevor er irgendein Recht der 
Verjährung an Grund und Boden gesichert hat. Seine Befreiung verwandelt 
ihn also sofort in einen vogelfreien Proletarier, der überdem in den meist 
schon aus der Römerzeit überlieferten Städten die neuen Herren fertig vor- 
findet. Als die Revolution des Weltmarktes seit Ende des 15. Jahrhunderts 
das Uebergewicht des Handels Norditaliens vernichtete, entstand eine Be-
	        

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Der Produktionsprozeß Des Kapitals. J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H., 1928.
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