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Die Theorie der Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Theorie der Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
892769734
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-76808
Document type:
Monograph
Author:
Maslov, Petr http://d-nb.info/gnd/123876184
Title:
Die Theorie der Volkswirtschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Arthur Kade
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 293 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Theorie der Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

« 
275 
gleiche Aufwand auf dem neuen Boden dagegen 90 einbringt, so 
wird der Landwirt seinen Acker ausdehnen und eher den ärmeren 
Boden bestellen, als zum intensiven Betrieb übergehen. Gewöhnlich 
zieht die Bevölkerung es vor, den Boden zweiter, dritter, vierter 
usw. Klasse zuerst zu bearbeiten, d. h. den Acker möglichst aus 
zudehnen; nur wenn die Ausdehnung des Betriebes zu einer Ver 
minderung des Ertrages führt, geht die Bevölkerung zu neuen 
Kapitalaufwänden auf demselben Boden, d. h. zu intensiverem 
Betrieb über. Es ist einleuchtend, daß man nicht zur Bebauung 
des ärmeren Bodens übergegangen wäre, wenn die sukzessiven 
Kapitalaufwände den gleichen Ertrag brächten. Mit anderen 
Worten: wären die weiteren Kapitalaufwände nicht minder er 
giebig, so hätte eine extensive Wirtschaftskultur nicht existieren 
können. Welchen Sinn hätte es denn, den ärmeren Boden zu be 
stellen, wenn man durch neue Kapitalaufwände auf dem reicheren 
Boden einen höheren Ertrag erhalten könnte? Wenn nun eine 
extensive Wirtschaft besteht, wenn nicht bloß der fruchtbarste, 
sondern auch der minder fruchtbare Boden bebaut wird, so folgt 
daraus, daß die neuen Kapitalaufwände auf den reicheren Böden 
geringere Erträge abwerfen, als die ersten Kapitalaufwände auf 
dem ärmeren Boden. Allerdings gibt es Grundstücke (besonders 
in Mittelasien und teilweise auch in Europa), auf denen man von 
vornherein bedeutende Kapitalien aufwenden muß, um sie kultur 
fähig zu machen. Diese Grundstücke können jedoch nicht als 
Grundstücke der ersten Klasse betrachtet werden, obgleich sie bei 
großen Arbeits- und Kapitalaufwänden reiche Ernten liefern. Zu 
diesen gehören u. a. die, die künstliche Ent- und Bewässerung 
fordern. Diese können nur intensiv bewirtschaftet werden. Aber 
erstens sind diese im Vergleich zu den Ländereien, die keine Be- 
oder Entwässerung erfordern, als Böden zweiter, dritter, und vierter 
Klasse zu betrachten; zweitens bilden sie eine Ausnahme, da sie 
Weder die Getreidepreise bestimmen, noch auf die Höhe der Grund 
rente ein wirken. 
Es sei noch folgendes bemerkt: Für verschiedene Gewächse ist 
eine verschiedene Kultur notwendig, d. h. verschiedene ursprüng 
liche Kapital- und Arbeitsaufwände. So ist zur Gewinnung von 
18*
	        

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L’ Allemagne Économique Ou Histoire Du Zollverein Allemand. Ainé, 1874.
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