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Die Theorie der Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Theorie der Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
892769734
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-76808
Document type:
Monograph
Author:
Maslov, Petr http://d-nb.info/gnd/123876184
Title:
Die Theorie der Volkswirtschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Arthur Kade
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 293 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Theorie der Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

281 
machen, da er in diesem Falle nicht einmal den gewöhnlichen 
Unternehmergewinn wird aufbringen können. Der vorletzte 
Kapitalaufwand gibt nunmehr nur den normalen Profit, wirft aber 
keine Rente ab. Das Sinken der Getreidepreise ruft somit ein 
Sinken der Grundrente hervor. Steigen die Getreidepreise, so tritt 
die entgegengesetzte Erscheinung ein. Der letzte Kapitalaufwand 
beginnt nunmehr einen Extraprofit zu tragen; es wird dann folg 
lich vorteilhaft, neue Kapitalaufwände zu machen, und der vor 
letzte Kapitalaufwand beginnt nun eine Rente abzuwerfen. Wir 
werden hier die Frage unerörtert lassen, welchen Einfluß der 
technische Fortschritt auf die Grundrente ausübt, der bei einem 
bestimmten Getreidepreis die Grundrente in die Höhe treibt. Auf 
jeden Fall ändert der technische Fortschritt das von uns konsta 
tierte Gesetz nicht, nämlich daß der letzte Kapitalaufwand und 
der Grad der intensiven Kultur durch die Höhe der Getreidepreise 
bestimmt wird und nichts weiter einbringen kann als den nor 
malen Unternehmergewinn. Wenn nun dem so ist, wie kann 
dann die Grundrente die Höhe der Getreidepreise bestimmen? 
Oft wird zur Erklärung der amerikanischen Konkurrenz 
darauf hingewiesen, daß in Amerika freier Boden vorhanden war. 
Tatsächlich werden in Amerika viele Ländereien unbebaut ge 
lassen. Aber weshalb? Ich habe es soeben auseinandergesetzt. 
Mit der Zunahme der Bevölkerung mußte man zum Aufbrechen 
von Böden zweiter, dritter usw. Klasse übergehen oder eine inten 
sivere Kultur einführen, d. h. in beiden Fällen: weniger produk 
tive Arbeitsaufwände machen. In Amerika, besonders in den 
westlichen Staaten Nordamerikas, wo noch genügend fruchtbarer 
Boden vorhanden war, brauchte man noch nicht den ärmeren 
Boden zu bestellen oder eine intensive Kultur einzuführen. 
Das Vorhandensein von noch unbebautem Boden erlaubte also, 
eine extensive Kultur mit höherer Arbeitsproduktivität zu führen. 
Hätte der Übergang zur intensiven Kultur die Arbeitsproduktivität 
erhöht, so würde es in Amerika bei niedriger Grundrente vorteil 
hafter gewesen sein, eine solche einzuführen. Der europäische 
Pächter zahlt dem Grundeigentümer eine gewaltige Summe. Wenn 
er, sagen wir, 150 Kilo Getreide vom Morgen erhält, so zahlt er
	        

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Citation recommendation

Versand- Und Zollvorschriften Im Verkehr Mit Dem Ausland [Im Aufl. D. Bergischen Industrie U. Handelskammer Zu Reimacheid Zusgest U. Bearb von D. Zollauskunftstelle D. Handelskammer]. Ziegler [u.a.], 1927.
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