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Die Theorie der Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Theorie der Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
892769734
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-76808
Document type:
Monograph
Author:
Maslov, Petr http://d-nb.info/gnd/123876184
Title:
Die Theorie der Volkswirtschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Arthur Kade
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 293 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Theorie der Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

38 
waren, und so zeigt sich, daß bei allen europäischen Völkern der 
Felderwirtschaft mit festem Wohnsitz der Nomadenfeldbau der 
Jäger und Hirtenvölker vorausging. 
Schon zu Tacitus’ Zeiten finden wir bei den Germanen eine 
Agrikultur mit festem Wohnsitz. In ähnlicher Weise ging der 
gleiche Prozeß mit der Verdichtung der Bevölkerung bei den 
Slaven vor sich, und er läßt sich noch jetzt in den dünn bevölkerten 
Gegenden Sibiriens und in den westlichen Staaten Nordamerikas 
konstatieren. Es lösen also infolge der Bevölkerungszunahme 
im ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung in Deutschland, in 
dem 14. und 15. Jahrhundert in Rußland und schließlich im 
19. Jahrhundert in Sibirien und in den westlichen Staaten Nord 
amerikas die gleichen Wirtschaftssysteme einander ab. 
IV. 
Bei primitiver Viehzucht hängt die Größe der Bevölkerung 
davon ab, in welchem Umfange Herden auf deren Territorium er 
halten werden können. Die Zunahme der Bevölkerung zwingt 
die Bevölkerung bald, sich zu zerstreuen oder weitere Arbeitsauf 
wände zu machen, um den Bodenertrag zu erhöhen. 
Der Übergang von der Nomadenwirtschaft oder von der Vieh 
zucht zum Ackerbau kann nur bei bedeutend gesteigerten Arbeits 
aufwänden vor sich gehen. Der Ackerbau fordert eine intensivere 
und kompliziertere Arbeit. Der Ackerbau veranlaßt aber auch die 
Bevölkerung, ihre Produktivkräfte durch Erhöhung der Arbeits 
aufwände, durch eine neue Arbeitsorganisation, durch Anwen 
dung von neuen Werkzeugen usw. zu entwickeln. Ohne eine 
Entwicklung der Produktivkräfte durch gesteigerte Arbeitsauf 
wände (intensivere Arbeit, längerer Arbeitstag usw.) wäre ein 
Übergang zur ausschließlichen Landwirtschaft für die Bevölke 
rung des gemäßigten Klimas unmöglich, da der Ackerbau sonst 
so geringe Ernten brächte, daß die Bevölkerung damit nicht aus- 
kommen könnte. Daher stellt eine Änderung der Wirtschafts 
systeme, wie beispielsweise der Übergang von der Viehzucht zum 
Ackerbau, einen allmählichen, viele Jahrhunderte dauernden Pro 
zeß der Neueinteilung der Produktivkräfte zwischen der Vieh-
	        

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“Wohin Weiter”. Im Selbstverlage des Verfassers, 1914.
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