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Die Theorie der Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Theorie der Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
892769734
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-76808
Document type:
Monograph
Author:
Maslov, Petr http://d-nb.info/gnd/123876184
Title:
Die Theorie der Volkswirtschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Arthur Kade
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 293 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Theorie der Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

66 
nicht für die Befriedigung der persönlichen, sondern für die der 
wirtschaftlichen Bedürfnisse aufgewendet. Der Hirt hat 
nicht nur für seine Nahrung, sondern auch für die seines Viehes 
zu sorgen. Mit anderen Worten, um sich Nahrungsmittel zu ver 
schaffen, muß er zuerst sein Vieh füttern. Zwar braucht er noch 
nicht selbst das Futter zu pflanzen; aber er muß das Vieh heran 
treiben, hüten usw. Kurz, die Viehzuchtwirtschaft weist eine 
andere Verteilung der Produktivkräfte auf als die Jagdwirtschaft. 
Vergleichen wir nun die Organisation der Produktivkräfte in 
der Viehzucht und in der Ackerbauwirtschaft, so finden wir, daß 
der Ackerbauer noch mehr Arbeit für die Befriedigung der wirt 
schaftlichen Bedürfnisse aufwendet als der Hirt. Die Befriedi 
gung der persönlichen Bedürfnisse beansprucht einen verhältnis 
mäßig geringen Teil der gesamten Wirtschaftsarbeit. Die wirt 
schaftlichen Ausgaben der Ackerbaufamilien machen 44 Proz, 
des Budgets aus, während sich die wirtschaftlichen Ausgaben bei 
den Kirgisen auf 25 Proz. des Gesamtbudgets stellen.*) Die per 
sönlichen Bedürfnisse der Bauern sind viel mannigfaltiger als die 
der Kirgisen. Dennoch machen bei den letzteren die persönlichen 
Bedürfnisse einen bedeutenderen Teil des Gesamtbudgets aus als 
bei den Bauern. 
Die angeführten Angaben über die Haushaltungen der Bauern 
und Kirgisen beziehen sich allerdings auf die Geldwirtschaft der 
Hirten und Ackerbauer. Dennoch können wir dieselben Schluß 
folgerungen auch in bezug auf deren Naturalwirtschaft machen. 
Denn zwischen diesen beiden Wirtschaftsformen besteht ein 
Unterschied bloß darin, daß in der Naturalwirtschaft die Gegen 
stände des persönlichen wie des wirtschaftlichen Konsums un 
mittelbar in der Wirtschaft gewonnen werden, während in der 
Geldwirtschaft auch solche Produkte erzeugt werden können, die 
gegen Nahrungs- oder Produktionsmittel ausgetauscht werden. 
*) F. Tscherbina, Die bäuerlichen Budgets russ., 1900, S. 146. Die von 
Tscherbina angeführten Budgets der Kirgisen können nur als Illustra 
tion dienen. Leider ist überhaupt die Bearbeitung der Budgets der Pri 
vatwirtschaften sehr mangelhaft, obgleich sie eine gewaltige Bedeutung^ 
für die Volkswirtschaft haben.
	        

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Die Theorie Der Volkswirtschaft. Verlag von Arthur Kade, 1912.
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