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Die Theorie der Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Theorie der Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
892769734
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-76808
Document type:
Monograph
Author:
Maslov, Petr http://d-nb.info/gnd/123876184
Title:
Die Theorie der Volkswirtschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Arthur Kade
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 293 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Theorie der Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

Kultur über, wie es beispielsweise in China der Fall ist. Da aber 
die neuen Arbeitsaufwände weniger produktiv sind, so wird die 
Familie ein dürftiges Dasein fristen. 
Ein dritter Fall ist in einer entwickelten Tauschwirtschaft 
möglich. Die hinzugekommenen fünf Familienmitglieder pro 
duzieren Gewerbeartikel und erhalten dafür auf dem Markte die 
notwendigen landwirtschaftlichen Produkte. So war es auch in 
Westeuropa sowohl wie in Rußland. Infolge der Besitzergreifung 
des Bodens durch den Adel und der Ausbeutung der Bauern 
durch diesen und den Staat waren die Bauern gezwungen, sich 
schon bei verhältnismäßig geringer Bevölkerung mit verschiede 
nen Gewerben zu beschäftigen, um existieren und die ver 
schiedenen Abgaben entrichten zu können. Je mehr die bäuer 
liche Bevölkerung ausgebeutet wurde und je geringer die Produk 
tivität der landwirtschaftlichen Arbeit war, desto eher mußte 
dieser Prozeß beginnen. In Rußland beschäftigten sich die Bauern 
des Industrierayons schon sehr früh während der Leibeigenschaft 
mit verschiedenen nichtlandwirtschaftlichen Gewerben. Ebenso 
verließ in Westeuropa ein Teil des Bevölkerungszuwachses das 
platte Land, während der andere Teil das Handwerk im Dorfe 
verrichtete. Selbstredend wäre eine überschüssige Landbevölke 
rung überhaupt unmöglich, wenn die weiteren Arbeitsaufwände 
auf demselben Boden nicht minder produktiv wären. 
Ist die ländliche Bevölkerung imstande, die bestellte Boden 
fläche im Umfang ihrer Zunahme auszudehnen, d. h. im oben 
angeführten Beispiele von fünf auf zehn Deßjätinen zu ver 
größern, so wird die zusätzliche Arbeit der hinzu gekommenen 
Personen ebenso produktiv sein, wie die der früheren. Daher 
wird auch in einer dünn bevölkerten Gegend der Acker in dem 
Maße ausgedehnt, in dem die Bevölkerung wächst. Der Über 
gang zur Industrie erfolgt erst dann, wenn der Bevölkerungszu 
wachs gezwungen wird, seine Arbeit auf derselben Bodenfläche 
und somit weniger produktiv aufzuwenden. 
Folglich muß dieselbe Ursache — das Sinken der Produk 
tivität der folgenden Arbeitsaufwände auf derselben Bodenfläche 
—, die stets die Bevölkerung zwang, sich auszudehnen, dort, wo
	        

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Répertoire Des Administrateurs & Commissaires de Société, Des Banques, Banquiers et Agents de Change de France et de Belgique. 1926.
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