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Girowesen im griechischen Ägypten, enthaltend Korngiro, Geldgiro, Girobanknotariat mit Einschluss des Archivwesens

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Bibliographic data

fullscreen: Girowesen im griechischen Ägypten, enthaltend Korngiro, Geldgiro, Girobanknotariat mit Einschluss des Archivwesens

Monograph

Identifikator:
893136298
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77125
Document type:
Monograph
Author:
Preisigke, Friedrich http://d-nb.info/gnd/116281871
Title:
Girowesen im griechischen Ägypten, enthaltend Korngiro, Geldgiro, Girobanknotariat mit Einschluss des Archivwesens
Place of publication:
Strassburg im Elsass
Publisher:
Verlag von Schlesier & Schweikhardt
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 575 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Girowesen im griechischen Ägypten, enthaltend Korngiro, Geldgiro, Girobanknotariat mit Einschluss des Archivwesens
  • Title page
  • Contents

Full text

205 
w _i 
Abschn. 44. Giroanweisung. 
also hier der Geschäftsführer des Giroausstellers. Da der òiacrxoXeúç 
in Oxyrhynchos wohnt, wird auch der Giroaussteller seinen Wohn 
sitz daselbst haben, sodaß sein Aufenthalt in Hermupolis nur ein 
vorübergehender ist. Daraus ergibt sich folgender Zusammenhang; 
Der Giroaussteller sendet aus Hermupolis die an die Adresse des 
Bankhalters gerichtete Giroanweisung an seinen Geschäftsführer 
in Oxyrhynchos, damit dieser die Girozahlung im Kassenbuche 
seines Herrn vermerkt und sodann an die Bank weitergibt. Die 
Anweisung war untersiegelt, wie das Wort (Truaeíou^ an deutet. 
Etwas auffällig klingt die Mahnung an den Bankhalter; xm pp 
ai)Ttp[v] KUTáaxriç. Wahrscheinlich ist, wie Crönert vorschlägt, aÚTÒ[v] 
zu lesen, also bezogen auf den Briefträger; offenbar ist die Wen 
dung nur eine dem Briefstil entlehnte Gewohnheitsredeweise. Aber 
wichtig ist, daß der Aussteller die Anweisung hier als eine èiri- 
01ÍKT1 bezeichnet, ein Ausdruck, der für diese Anweisungen sonst 
nicht bezeugt ist. Die èmOiiKri heißt povaxp, weil der Aussteller 
die Anweisung nur in einer einzigen Ausfertigung^ ausgeschrieben 
hat. Aus der Erwähnung dieser Tatsache können wir wohl den 
Schluß ziehen, daß die Giroaussteller, vielleicht namentlich dann, 
wenn sie auswärts sich aufhielten, Giroanweisungen aus Gründen 
der Sicherheit öfter in zwiefacher Ausfertigung an den Bankhalter 
((Toi èHeòópnv) absandten, möglicherweise auf getrennten Wegen 
oder durch getrennte Boten. Die Worte xai ánepuuTii8ei[ç] üjpo- 
XÓTpcTot sind eine bedeutungslose Formel, gedankenlos den Ver 
trägen entlehnt. 
Hervorzuheben ist noch, daß hier der umgesetzte Betrag die 
bedeutende Höhe von 60000 Drachmen erreicht. Diese hohe 
Summe hat Ophellios seinem Schuldner in Hermupolis gezahlt, 
offenbar durch Vermittelung einer dortigen Bank, und dieselbe 
Summe zahlt der Schuldner jetzt an Ophellios zurück durch Ver 
mittelung einer Bank in Oxyrhynchos. Man ersieht daraus, daß die 
Umsätze im Giroverkehre sehr hoch sein konnten, daß die Banken 
ein sehr großes geschäftliches Vertrauen besaßen und daß 
zwischen der Bank in Oxyrhynchos sowie derjenigen in Hermu 
polis über die 60 000 Drachmen abgerechnet worden sein muß 
(vgl. Abschn. 58 über den Fernverkehr). 
* vgl. Archiv III S. 417. Über die Untersiegelung der Giroanweisungen 
siehe oben S. 128. 
* P. Straßb. I 29 Einl. S. 108.
	        

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