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Girowesen im griechischen Ägypten, enthaltend Korngiro, Geldgiro, Girobanknotariat mit Einschluss des Archivwesens

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Bibliographic data

fullscreen: Girowesen im griechischen Ägypten, enthaltend Korngiro, Geldgiro, Girobanknotariat mit Einschluss des Archivwesens

Monograph

Identifikator:
893136298
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77125
Document type:
Monograph
Author:
Preisigke, Friedrich http://d-nb.info/gnd/116281871
Title:
Girowesen im griechischen Ägypten, enthaltend Korngiro, Geldgiro, Girobanknotariat mit Einschluss des Archivwesens
Place of publication:
Strassburg im Elsass
Publisher:
Verlag von Schlesier & Schweikhardt
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 575 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Girowesen im griechischen Ägypten, enthaltend Korngiro, Geldgiro, Girobanknotariat mit Einschluss des Archivwesens
  • Title page
  • Contents

Full text

Abschn. 57. Fernverkehr der Steuererheber und Steuerpächter. 267 
denjenigen Männern (Steuerzahlern) einheben, die er erlöst hat. 
Im Jahre 3 des Imperator Caesar Nerva Traianus Augustus Germa- 
nicus, am x. Hathyr“. 
Es wurde bereits oben (S. 89) darauf hingewiesen, daß für 
die Zwecke der vierzehnjährigen Yolkszählung (kut’ oÍKÍav QTroTpaqpp) 
jedermann in seinem Heimatsorte anwesend sein mußte. Mit der 
Yolkszählung war die Schatzung (Zensus) verbunden. Wo jemand 
beheimatet war, da hatte er seine Steuern zu zahlen, gleichviel, 
ob er dort wohnte oder nicht. Daher enthalten die Hebelisten viele 
Ortsangehörige, die auswärts wohnen, denn nach jeder Schatzung 
zerstreuen sich die Leute, veranlaßt durch Berufstätigkeit oder 
durch Gründe anderer Art. 
Die Kopfsteuerhebeliste von Tebtynis schließt am Schlüsse 
mit irgend einer Endsumme ab. Diese Endsumme ist die Kopf 
steuerauflage (f) èmPoXiV Tfiç XaoTpaqpíaç) für Tebtynis. Die 
vier Erheber teilen nun diese Auflage so in zwei Gruppen, daß 
die eine Gruppe die in Tebtynis greifbaren, die andere Gruppe 
die in Tebtynis nicht greifbaren^ Kopfsteuerpflichtigen um 
schließt. Die Angehörigen beider Gruppen sind beheimatet und 
daher steuerpflichtig in Tebtynis. Die in Tebtynis greifbaren 
Männer aber sind daselbst anwesend, während die in Tebtynis 
nicht greifbaren Männer in anderen Orten anwesend sind. 
Die beiden Gruppen werden ausgelost ; Ahenodoros und Hera 
kles erhalten die greifbare Gruppe, Heron und Zoilos dagegen die 
nicht greifbare Gruppe (tò èuíSevov). Letztere ist die schwie 
rigere Gruppe, darum wird sie bei den weiteren Abmachungen 
zuvorderst behandelt: die Erheber der nicht greifbaren Gruppe 
haben monatlich 1100 Drachmen abzuführen, d. h. sie haben aus 
ihrer Tasche zuzuzahlen, wenn die eingezogenen Beträge diese 
Monatssumme nicht erreichen. Das Zulegen war Pflicht der litur 
gischen Beamten; dafür setzten sie alle Hebel in Bewegung, um 
Rückstände so weit wie möglich zu verhüten. Die Zahl 1100 fand 
nian offenbar in der Weise, daß man alle nicht greifbaren Leute 
aus der Hebeliste auszog und deren Kopfsteuerbeträge zusammen 
zählte ; die so gewonnene Summe, geteilt durch die Zahl der Monate, 
ergab 1100. Mithin betrug die Summe für die nicht greifbare 
Gruppe 1100 x 12 = 13 200 Drachmen. 
* Über dieses Schlagwort vgl. Grenfell und Hunt, P. Teb. II 346, 7 Anm. 
* Über diesen Ausdruck vgl. oben S. 89 f.
	        

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Girowesen Im Griechischen Ägypten, Enthaltend Korngiro, Geldgiro, Girobanknotariat Mit Einschluss Des Archivwesens. Verlag von Schlesier & Schweikhardt, 1910.
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