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Girowesen im griechischen Ägypten, enthaltend Korngiro, Geldgiro, Girobanknotariat mit Einschluss des Archivwesens

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Bibliographic data

fullscreen: Girowesen im griechischen Ägypten, enthaltend Korngiro, Geldgiro, Girobanknotariat mit Einschluss des Archivwesens

Monograph

Identifikator:
893136298
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77125
Document type:
Monograph
Author:
Preisigke, Friedrich http://d-nb.info/gnd/116281871
Title:
Girowesen im griechischen Ägypten, enthaltend Korngiro, Geldgiro, Girobanknotariat mit Einschluss des Archivwesens
Place of publication:
Strassburg im Elsass
Publisher:
Verlag von Schlesier & Schweikhardt
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 575 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Girowesen im griechischen Ägypten, enthaltend Korngiro, Geldgiro, Girobanknotariat mit Einschluss des Archivwesens
  • Title page
  • Contents

Full text

22 
Teil I. Staatsspeicher, Staatskassen und Banken. 
daß Heliodoros als èmTnpriTnç seinen Vorgesetzten, den xpaireíiTriç, 
in diesem Falle vertritt. Das wäre etwas ähnliches, wie wenn heute 
der Inhaber eines Bankgeschäfts sich durch seinen Prokuristen 
vertreten läßt. Eine solche Vertretung geschieht zur Entlastung 
des Vorgesetzten; in ähnlicher Weise wird z. B. auch ein Post 
direktor zu seiner Entlastung durch den nachgeordneten Post 
inspektor vertreten. Indessen müßte man alsdann in unserem 
Papyrus erwarten: òià 'HXioòiúpou èmTtipriToû rpanéCnç, nicht 
aber òià ‘HXioòÚjpou Kai tújv (Jùv aÙTip àmxripriTÜùv rfiç xpanéCriç. 
Denn wenn auch eine größere Bankfirma mehrere ámxnpnxat 
beschäftigt, etwa einen für die Giroabteilung (Barverkehr), einen 
anderen für die Banknotariatsabteilung, einen dritten für die Rechen 
kontrolle usw., so vertritt jeder dieser èmxriprixaí doch nur in Hin 
sicht der ihm zugewiesenen Einzel-Abteilung den gemeinsamen 
Vorgesetzten (xpaireCíxriç) ; in unserem Falle müßte also nur der 
jenige èmxnpnxiíç hinter òiá genannt werden, der seinen Herrn in 
Hinsicht des Girobankverkehrs vertritt; daß aber hinter òiá die 
Gesamtheit der ámxnpnxaí genannt wird, und zwar unter der 
Formel der kollegialen Verantwortlichkeit (ó òeíva Kai oí 
(Tùv aòxô»), macht stutzig. Sollte der xpaxreCíxnç bei einer einfachen 
Girozahlung von 400 Drachmen zu seiner Entlastung durch das 
ganze Kollegium der èxrixriprjxaí vertreten worden sein? Ein so 
schwerfälliger Geschäftsgang ist nicht anzunelimen und auch sonst 
nirgendwo bezeugt. Daher scheint mir eine andere Vermutung 
annehmbarer: der xpaTteZiíxriÇ war verstorben oder aus irgend einem 
anderen Grunde überhaupt nicht mehr vorhanden; daher über 
nimmt die Gesamtheit der èinxriprixaí die Vertretung zum Ersätze 
des fehlenden Vorstehers, nicht zur Entlastung des vor 
handenen Vorstehers. Die Worte 'HXióòuupoç Kai oí aùv aùxOù 
¿TTixnpnxaí bilden somit jetzt die Firma ^ der Bank an Stelle des 
nicht mehr anwendbaren Namens des xpaneCixnç. 
Auf diese Weise gelingt es auch vielleicht, die nachfolgenden 
schwierigen Worte: fj? uTroaxems èòóOrj Otto ’Emiaaxou zu erklären. 
Die Herausgeber übersetzen: „(the bank), for which Epimachus 
made the promise of payment“ 2. Die Übersetzung von ÚTTÓcrxecnç 
‘ vgl. hierzu P. Strassb. I 52,17 Anm., wo ich die Wendung éitiTripou- 
pévTiç Tf|ç àYopavojüiiaç übersetzt habe durch: „zur Zeit, da das Staats 
notariat — weil keine áyopavópoi vorhanden waren? — (nur) durch éirixnpn- 
Tcd verwaltet wurde“. 
* Vgl. die Bemerkungen von Grenfell und Hunt, P. Oxy. III S. 249.
	        

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Girowesen Im Griechischen Ägypten, Enthaltend Korngiro, Geldgiro, Girobanknotariat Mit Einschluss Des Archivwesens. Verlag von Schlesier & Schweikhardt, 1910.
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