Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Monograph

Identifikator:
89315170X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-76526
Document type:
Monograph
Author:
Driault, Édouard http://d-nb.info/gnd/116222948
Title:
La question d'Orient depuis ses origines jusqu' à nos jours
Edition:
6. éd. mise au courant des derniers événements
Place of publication:
Paris
Publisher:
Librairie Félix Alcan
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 411 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Vierzehntes Buch. Erstes Kapitel. Die habsburgische Hausmacht unter Kaiser Maximilian I. ; Königtum und ständischer Föderalismus
  • Zweites Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Wandlungen vom 14. zum 16. Jahrhundert
  • Drittes Kapitel. Entwicklung der individualistischen Gesellschaft
  • Viertes Kapitel. Erste Blüte individualistischen Geisteslebens
  • Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
  • Zweites Kapitel. Weiterbildung der religiösen Ideen, soziale Revolution

Full text

Wirtschaftliche und soziale Wandlungen vom 14. zum 16. Jahrh. 87 
sugleich wurden Kennzeichen des Ritters. Der österreichische 
Adel machte seine Haare mit allen Toilettenkünsten blond und 
lockig; er eiferte den Weibern nach in Stimme, Gang und 
Tracht — und er plünderte zugleich die Kirchen, schand und 
schabte die Bauern. Anderswo war es nicht besser; überall 
herrschte derselbe unsinnige Luxus eines verlumpten Adels, 
und überall hatten die Bauern die Kosten zu tragen. Alle 
Jahre erhöhen die Grundherren den Bauern die Gulte, meint 
der Nurnberger Hans Rosenplüt um 1450; so er darüber etwas 
sagt, schlägt man ihn nieder als ein Rind; mögen sein Weib 
und seine Kinder sterben und verderben, da giebt es keine 
Gnade. Und für Schwaben werden wir zur selben Zeit belehrt, 
daß die einfachen, bisher gebrauchten Mittel zur Erhöhung der 
grundherrlichen Einnahmen schon nicht mehr genügten; man 
begann, die Heiratserlaubnis für die Leibeigenen finanziell aus— 
zubeuten; man erhöhte die gerichtlichen Strafen willkürlich; 
man erkannte für den Erlaß von Zins und Pacht keinerlei 
höhere Gewalt als Hagelschlag und Kriegsverwüstung mehr an. 
Ja die Bauernplackerei wurde bereits Selbstzweck; Rustica 
gens optima flens, pessima gaudens: so spricht der Züricher 
Felix Hemmerlin (7 1457) in seinem adelsfreundlichen Buche 
De nopilitate die neue cynische Auffassung aus. 
Inzwischen begannen sich die verderblichen indirekten Ein⸗ 
wirkungen der bürgerlichen Geldwirtschaft auf das platte Land 
auch gegenüber dem Bauer unmittelbar zu äußern. Die Preise 
für die Landesprodukte fielen gerade in den meist bevölkerten 
Gegenden infolge der ausgleichenden Wirkung des steigenden 
Verkehrs; die alten Lasten dagegen wuchsen, da sie jetzt geld⸗ 
wirtschaftlich genau erhoben wurden, so namentlich der Zehnt. 
Zugleich begannen die Bürger überschüssige Kapitalien in länd— 
lichen Werten anzulegen; sie kauften freie Großbauern aus und 
zrwarben vom Adel bäuerliche Zinse, die sie meist noch herz— 
loser einforderten, als der mit dem Lande immerhin noch ver— 
wachsene Grundherr: damit hoben sie zugleich die wohlhaben— 
deren Klassen heraus aus dem Boden des platten Landes: 
nicht selten wanderten ausgekaufte Bauern und Ritter der
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Oeuvres Complètes. Guillaumin, 1847.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.