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Wohlfahrtzentrale der Stadt Barmen

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Bibliographic data

fullscreen: Wohlfahrtzentrale der Stadt Barmen

Monograph

Identifikator:
893655864
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16023
Document type:
Monograph
Author:
Heumann, Paul
Title:
Wohlfahrtzentrale der Stadt Barmen
Place of publication:
Barmen
Publisher:
Kunstanstalt F. Josephson
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (179 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Ernährungsfürsorge
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wohlfahrtzentrale der Stadt Barmen
  • Title page
  • Grundlagen und Richtlinien
  • Aufgaben der Barmer Wohlfahrtspflege im Weltkriege
  • Ausübende Tätigkeit, ihre Gliederung und wirtschaftliche Durchbildung
  • Gewinnung der Geldmittel
  • Arbeits- und Betriebsgemeinschaft des Nationalen Frauendienstes und der Wohlfahrtzentrale
  • 1. Abwehr der unmittelbaren Kriegsschäden
  • 2. Anpassung an die Kriegsnotwendigkeiten
  • Material- und Abfallsammlung
  • Ernährungsfürsorge
  • Bekleidungsfürsorge
  • Wohnungsfürsorge
  • Erhaltung und Förderung des Nachwuchses
  • Jugendpflege
  • Arbeiterinnenfürsorge
  • Aufklärungsarbeit
  • Geistige Anregung
  • Rückblick und Ausblick
  • Contents

Full text

85 
halt und Gefchmack der durch die Kriegsküchen verabfolgten Speifen be- 
ftimmt [ich ausfchlie(?lich nach den vorhandenen, bezw, überwiefenen Vor 
räten. Die Kriegsküchen find jetzt in die Kriegsernährung eingegliedert 
und erhalten von ihr die Gefefse. Wie (ich die Ernährung der Gefamtbe- 
völkerung in einem Ausnahmezuftand befindet, darf auch niemand in den 
Kriegsküchen die reichliche Friedenskoft verlangen oder den Friedens- 
gefchmack geltend machen. Ebenfo wie die Brotkarte, ift die Kriegsküche 
ein kriegswirtfchaftliches Erlebnis, welches es unter dem eifernen Zwang des 
Krieges durchzumachen gilt. 
Eine Hauptgrundlage bildet in den Kriegsküchen die Gemüfenahrung, 
welche bekanntlich, ihres hohen Kalkgehaltes wegen, fehr kräftigend i|t. 
Im allgemeinen wird in den Kriegsküchen vor allem Wert auf fättigende 
Ko|t gelegt. 
Für Abwechfelung wird nach Möglichkeit geforgt. Es gab in den 
erften Kriegsjahren: 
Spinat, Frikadellen und Kartoffeln. 
Rübfliel mit Hammelfleisch und Kartoffeln. 
Wirfing mit Rindfleifdi und Kartoffeln. 
Milchreis mit Rhabarber. 
Gemüfefuppe mit Fleifchbällchen. 
Dicke Bohnen mit Speck und Kartoffeln. 
Rotkohl mit Bratwurft und Kartoffeln. 
Suppe aus fi ifchen Erbten mit Fleifchbällchen. 
Schneidebohnen mit Speck. 
Nudeln mit Rhabarber oder Pflaumen. 
Kohlrabi mit Rindfleifdi. 
Möhren mit Hammelfleifdi. 
Grünkernfuppe mit Rindfleifdi. 
Sauerkraut mit Speck. 
Steckrüben mit Hammelfleifdi. 
Graupenfuppe mit Rindfleifdi. 
Bohnenfuppe mit Wurft. 
Erbfenfuppe mit Schweinefleifdi. 
Weifekohl mit Hammelfleifdi. 
Kartoffelfuppe mit Fleifchbällchen. 
Kartoffeln und Aepfel mit Leberwurfl. 
Schinkennudeln. 
Grünkohl mit Wurft. 
Reisfuppe mit Rindfleifdi. 
Rumfordfuppe mit Speckwürfeln. 
Hering mit Schalenkartoffeln u. Zwiebelbeigufe. 
In den für die Ernährung befonders fchwierigen Kriegsmonaten Mai-Juli 1917: 
Wickenfuppe. 
Sagofuppe mit Fleifdi. 
Getrodrnete Steckrüben mit Fleifdi. 
Rübenfauerkraut mit Fleifdi. 
Gerffenfuppe. 
Dörrgemüfe mit Fleifdi. 
Suppe aus Hafermehlpräparaten. 
Kriegsfuppe (fertiges Präparat). 
Spinal oder Schnittkohl mit Fleifdi. 
Hafergrüfeenfuppe. 
Möhren mit Fleifch. 
Haltbarmachung von Gemüsen. 
Nach Möglichkeit wird in den Sommermonaten Gemüfe im Großen 
eingekauft und zur Verwendung im Winter gedörrt. Im Winter 1916/17 
hatte die Firma Auguft Luhn & Co. ausgezeichnete Räumlichkeiten zum 
Dörren zur Verfügung geftellt. Vom Sommer 1917 ab ift ein Mietvertrag mit 
einer größeren Trockenanftalt abgefchlo|fen, in welcher täglich 50-60 Zentner 
Gemüfe (Rot-, Weif?- und Wirfingkohl, Möhren, Rüben und Kohlrabi) ge
	        

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Wohlfahrtzentrale Der Stadt Barmen. Kunstanstalt F. Josephson, 1917.
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