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Wohlfahrtzentrale der Stadt Barmen

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Bibliographic data

fullscreen: Wohlfahrtzentrale der Stadt Barmen

Monograph

Identifikator:
893655864
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16023
Document type:
Monograph
Author:
Heumann, Paul
Title:
Wohlfahrtzentrale der Stadt Barmen
Place of publication:
Barmen
Publisher:
Kunstanstalt F. Josephson
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (179 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Geistige Anregung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wohlfahrtzentrale der Stadt Barmen
  • Title page
  • Grundlagen und Richtlinien
  • Aufgaben der Barmer Wohlfahrtspflege im Weltkriege
  • Ausübende Tätigkeit, ihre Gliederung und wirtschaftliche Durchbildung
  • Gewinnung der Geldmittel
  • Arbeits- und Betriebsgemeinschaft des Nationalen Frauendienstes und der Wohlfahrtzentrale
  • 1. Abwehr der unmittelbaren Kriegsschäden
  • 2. Anpassung an die Kriegsnotwendigkeiten
  • Material- und Abfallsammlung
  • Ernährungsfürsorge
  • Bekleidungsfürsorge
  • Wohnungsfürsorge
  • Erhaltung und Förderung des Nachwuchses
  • Jugendpflege
  • Arbeiterinnenfürsorge
  • Aufklärungsarbeit
  • Geistige Anregung
  • Rückblick und Ausblick
  • Contents

Full text

150 
!' 
keit der Gelenke da, wo fie geliften hat, wiederherzuflellen. 
Karin ein Körperglied nicht erhalten werden, fo tritt der 
Orlhopäde in feine Rechte, der, unter forgfäliiger AnpaHung 
an den Einzelfall, durch kiinftliche Glieder der verfchiedenften 
Art, die verloren gegangene Funktion zu erleben fucht. Wenn 
wir die fchwere, — sit venia verbo — unhandlidie eiferne 
Hand des Goß von Berlichingen mit einem modernen künft- 
lichen Arm, etwa dem vortrefflichen Jagenbergfchen, ver 
gleichen, To tritt der grundlegende Gegenfäß unterer heutigen 
Beftrebungen zu den Zielen früherer Zeitepochen klar zutage. 
Früher das Bemühen, den Arm bis auf die zahlreichen Finger 
gelenke dem menfchlichen Arm rein äußerlich ähnlich zu 
machen — aufKoften TeinerBrauchbarkeit; heute für kosmetifche 
Zwecke, etwa zum Sonntag-Nachmittagausgehen, einen An 
laß nach Art des oben befchriebenen, aber aus leichtem 
Material, im übrigen iedoch das Streben, ein praktifch brauch 
bares Glied zu Ichaffen, einen Arbeitsarm für den Arbeiter. 
Ein Ring, ein Haken, eine Klammer als vordem Abfchluß, 
Kriegverlebter mit künftlichem Arm 
bei Feilenarbeit. 
mit dem man eine Zange, eine Feile 
oder ein fonfliges Arbeitsgerät fefthalten 
kann, fonft nichts. Aber was mit einem 
folchen Arm geleiftet wird, das fehen 
wir in einer kleinen Sonderausftellung 
in Barmen : dort finden wir den Metall 
arbeiter, den Weber, den Mafchinen- 
fchreiber, ja den Schneider feinen Be 
ruf ausiiben, und zahllofe, von Krüppeln 
hergeftellte kunftgewerbliche Gegen- 
ftände legen Zeugnis ab, nicht nur von 
der Anpaffungsfähigkeit der menfch 
lichen Natur, fondern auch von der 
unbedingten Richtigkeit des oben 
fkizzierten Grundfabes der modernen 
Orthopädie. Und Ähnliches gilt auch 
von dem künfllichen Bein. Ein ge 
wöhnlicher guifißenderSielzfuß verdient 
oft den Vorzug vor einem äußerlich 
tadellos ausfehenden, aber wegen 
feines verwickelten Baues unpraktifchen 
künfllichen Beines. Auch hierfür liefert 
die Ausheilung mandie treffende Illuftra 
tion. Es bedeutet einen Ruhmestitel 
der deuFchen Induftrie, daß fie fchon 
jeßt, wie befonders das Beifpiel des 
Phönix in Düffeldorf zeigt, den Zielen 
der Krüppelfürforge volles Verffändnis 
entgegenbringt und mit allen Krähen 
Kriegsverleßfer mit künftlichem Arm beim Schaufeln.
	        

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Wohlfahrtzentrale Der Stadt Barmen. Kunstanstalt F. Josephson, 1917.
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