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Bremens Warenhandel und seine Stellung in der Weltwirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Bremens Warenhandel und seine Stellung in der Weltwirtschaft

Monograph

Identifikator:
894756680
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-9497
Document type:
Monograph
Author:
Gehrke, Franz http://d-nb.info/gnd/138934983
Title:
Bremens Warenhandel und seine Stellung in der Weltwirtschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (126 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Besprechung des Warenhandels Bremens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bremens Warenhandel und seine Stellung in der Weltwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Besprechung des Warenhandels Bremens
  • Zweiter Teil. Vorschläge zur Hebung des Warenhandels Bremens

Full text

12 
dem Auslande, besonders dem überseeischen, Rohstoffe an sich, 
die es für seinen Lebensunterhalt und für die Versorgung seiner 
Industrie benötigt. Es bezahlt in der Hauptsache mit Fabrikaten. 
Diese sind hochwertiger, aber leichter. Es wird sich bei der über 
seeischen Einfuhr unter normalen Umständen also stets ein er 
hebliches Mehr an Gewicht ergeben. In der Tabelle kommt dies 
deutlich zum Ausdruck: das Gewicht der via mare eingeführten 
Gütermengen verhält sich zu dem der ausgeführten ungefähr wie 
3 : 2. Daran läßt sich nichts ändern. 
Man sollte nun meinen, die Weiterverteilung der von Über 
see eingeführten hochgewichtigen, an sich geringwertigen Massen 
güter werde, wie es aus Gründen der billigen Verfrachtung zweck 
mäßig sei, möglichst auf dem Wasserwege, hier also der Ober 
weser, erfolgen. Die Statistik beweist jedoch das Gegenteil und 
führt uns gleich eins der Schmerzenskinder Bremens vor, die 
Oberweserschiffahrt. Sie sei wegen der Wichtigkeit, die die 
Weser als Warenzubringer für Bremen hat, gleich hier kurz be 
sprochen. 
4. Die Oberweserschiffahrt. 
Das Wesen einer Seehandelsstadt bedingt, daß sie den inter 
nationalen Zwischenhandel pflegt, daß sich die Warenströme des 
In- und des Auslandes in ihr treffen, von ihr aus weiter geleitet 
werden. Wie die Schiffahrtslinien als Zubringer im Seehandel 
dienen und der Stadt aus allen Ländern der Welt die Waren 
zuführen, die ihr »Hinterland« braucht, so muß sie andererseits 
auch darauf bedacht sein, aus dem eigenen Lande möglichst viel 
Waren heranzuziehen, die sie zur Wiederbeladung der entlöschten 
Schiffe benutzen muß und in ihnen in alle Himmelsrichtungen 
hinaussendet. Sie darf nicht auf einem Bein stehen, sondern muß 
ihre Wurzeln so weit wie irgend möglich in den zugleich sie 
nährenden und schirmenden Boden treiben. Dadurch wird der 
Handel vor Einseitigkeit bewahrt und die Schiffsräumte besser 
ausgenutzt. 
Daß Bremen inbezug auf ein aufnahmefähiges und für die 
Ausfuhr tätiges Hinterland von der Natur nicht begünstigt ist, ist 
ja bekannt. Hamburgs mitteleuropäisches Hinterland erstreckt 
sich, dem Laufe der Elbe, ihrer Nebenflüsse und der verschiedenen 
Kanalsysteme folgend, bis weit nach dem Süden und Osten hin: 
Die Elbe ist schon bis zur deutschen Grenze (Schandau) 750 km 
weit befahrbar, die Provinz und das Königreich Sachsen, Berlin
	        

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Bremens Warenhandel Und Seine Stellung in Der Weltwirtschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1910.
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