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Bremens Warenhandel und seine Stellung in der Weltwirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Bremens Warenhandel und seine Stellung in der Weltwirtschaft

Monograph

Identifikator:
894756680
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-9497
Document type:
Monograph
Author:
Gehrke, Franz http://d-nb.info/gnd/138934983
Title:
Bremens Warenhandel und seine Stellung in der Weltwirtschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (126 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Document type:
Monograph
Structure type:
Contents
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Geldvermehrung im Weltkriege und die Beseitigung ihrer Folgen
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Die bisherige Behandlung des Problems
  • Zweites Kapitel. Die Tatsachen der Geldvermehrung und des Valutarückganges
  • Drittes Kapitel. Der Zusammenhang von Geld, Preis und Einkommen
  • Viertes Kapitel. Die Theorie der Geldvermehrung
  • Fünftes Kapitel. Die Inflation und ihre Wirkungen
  • Sechstes Kapitel. Inflation und auswärtige Wechselkurse
  • Siebentes Kapitel. Die Regelung des Devisen- und ausländischen Effektenverkehrs im Weltkriege
  • Achtes Kapitel. Die Geldprobleme in der inneren Wirtschaftspolitik im und nach dem Kriege
  • Neuntes Kapitel. Die Geldprobleme in der äußeren Wirtschaftspolitik nach dem Kriege
  • Zehntes Kapitel. Die Zukunft der Goldwährung?

Full text

19 
kommensystem haben — sie können sehr verschieden sein, wir werden 
davon später sprechen—, so ist doch wiederum über die Wirkungen 
dieses Vorgangs aus die Wirtschaft unseres Anbieters der Genuß 
güter nichts Einheitliches zu sagen. Er wird versuchen, entsprechend 
seinen gestiegenen Kosten höhere Preise durchzusehen. Aber ob 
ihm das gelingt, hängt sowohl von seiner Tauschstellung, Monopol 
oder Konkurrenz, als auch von den Bedürsniffen der Konsunienten 
nb. Dadurch wird bestimmt, ob diese ohne Einschränkung ihres 
Konsums oder mit einer solchen mehr zu geben geneigt sind, ob 
also unser Anbieter seine Produktion im bisherigen Amsange 
wird absetzen können oder nicht und zu welchen Bedingungen. Eine 
einheitliche „Theorie" darüber ist nicht möglich. 
Spann hat die Tatsache des Zusammenhangs aller Preise 
richtig erkannt, aber es ist verkehrt, sie au.s die Gütermengen und aus 
den Zustand des Naturaltauschs rein quantitativ zu übertragen. 
Sein Irrtum spricht sich deutlich aus, wenn er (S. 28) behauptet, 
daß der Zusammenhang aller Preise „der Ausdruck der Verhält- 
nismäßigkeit sämtlicher Waren nach Vorräten, Kosten und Be 
gehrtheit sei . Denn weder dürsen schon Vorräte als gegeben 
angenommen werden, noch sind die aufzuwendenden Kosten und 
ist vor allem „Begehrtheit" eine gegebene Größe. Letztere ist un 
begrenzt, wie sie aber als Nachfrage zum Ausdruck kommt, 
das kann man nur an einer allgemeinen Kosteneinheit, dem Gelde, 
erkennen, von dem also nicht abstrahiert werden kann. And Vor 
räte und Kosten sind auch nicht gegeben, sondern in welchem Am- 
fange sie beschafft bzw. aufgewendet werden, das zu entscheiden 
ist eben die wirtschaftliche Ausgabe. *) 
Der Satz von der Preisverschiebung im Sinne Spanns, die 
Behauptung, daß wenn viele Preise steigen, andere fallen müßten, 
hat also für den Naturaltausch, an dem Spann ihn exemplisiziert, 
überhaupt keine Bedeutung. Aber man kann deswegen nicht 
sagen, daß er vollkommen falsch sei. Er ist richtig oder wäre richtig 
unter einer Voraussetzung, die Spann nur stillschweigend macht. 
*) Wie sehr Spann auch bei Betrachtung des Naturaltauschs un 
bewußt rein geldwirtschastliche Erscheinungen zugrunde legt, zeigt unter 
anderem auch folgender Satz: „Auch beim Naturaltausch sind die Preise 
nicht Ausdruck (?) der unmittelbar ausgetauschten Gütermengen für sich, 
sondern sie sind von den Gesamtaustauschverhältniffen aller Waren... ab 
hängig." Wo ist denn der Ausdruck?
	        

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Die Bodenreform Im Lichte Des Humanistischen Sozialismus. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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