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Bremens Warenhandel und seine Stellung in der Weltwirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Bremens Warenhandel und seine Stellung in der Weltwirtschaft

Monograph

Identifikator:
894756680
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-9497
Document type:
Monograph
Author:
Gehrke, Franz http://d-nb.info/gnd/138934983
Title:
Bremens Warenhandel und seine Stellung in der Weltwirtschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (126 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Besprechung des Warenhandels Bremens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bremens Warenhandel und seine Stellung in der Weltwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Besprechung des Warenhandels Bremens
  • Zweiter Teil. Vorschläge zur Hebung des Warenhandels Bremens

Full text

74 
Nach der Stellung, die die europäischen Staaten zu 
Bremen einnehmen, kann man eine Dreiteilung vornehmen. Da 
sind zunächst die südeuropäischen Staaten und Frankreich, mit 
denen Bremen aus rein geographischen Gründen wenig Berührungs 
punkte hat; nur die Einfuhr südrussischen Getreides ist von Be 
deutung. Die zweite Gruppe bildet England mit Holland und 
Belgien; gemäß ihrer westlichen Nachbarlage sind diese Länder 
gewissermaßen die nächste Station der transozeanischen Verkehrs 
linien, ein bald förderndes, bald hemmendes Durchgangsland. Die 
dritte Gruppe endlich besteht aus den drei nordgermanischen 
Reichen, Rußland, Österreich und der Schweiz; was die zweite 
Gruppe für Bremen, das ist Bremen für diese letztgenannten 
Länder: eine Vermittlerin, eine Art Vorposten. 
Die südeuropäischen Staaten können aus dieser Untersuchung 
ohne weiteres ausscheiden. Der Verkehr Bremens mit ihnen ist 
gering und muß gering bleiben, Möglichkeit und Nutzen einer 
aktiven Beeinflussung zum Zwecke seiner Hebung scheinen aus 
geschlossen. Der Handel Bremens mit Frankreich müßte aller 
dings größer sein. Direkte Schiffsverbindungen und alte Be 
ziehungen ließen ihn in Hamburg festeren Fuß fassen. Der 
Hauptartikel der französischen Ausfuhr nach Bremen ist Wein, 
der hier einen seiner Hauptmärkte besitzt. — Bremen ist ein alter, 
berühmter »Weinplatz«, besonders für Bordeaux. Seine Bedeutung 
als solcher scheint aber langsam zu schwinden, denn die nackten 
Einfuhrzahlen sind: 1873:8216000 Liter; 1884:12055000 Liter; 
1905512680000 Liter; 190857471000 Liter; 1909:9075000 Liter 
Selbst wenn man die großen Schwankungen gerade der Wein 
ernten berücksichtigt, kann man sich doch im Hinblick auf die 
Bevölkerungszunahme, die Deutschland seit dem Kriege aufzu 
weisen hat, des Eindrucks nicht verschließen, daß leider auch hier 
ein Abbröckelungsprozeß vor sich geht. — Der Warenhandel 
Bremens mit Frankreich hat seit 1871 eine Steigerung nicht 
erfahren. 
a) England, die Niederlande, Belgien. 
Unter den Staaten der zweiten Gruppe ist England der weit 
aus wichtigste. Die Niederlande stehen in großem Abstande an 
zweiter Stelle. Tabelle 32 gibt Auskunft darüber. 
Trotz ihrer internationalen Vermittlerstellung nehmen die beiden 
Reiche aber eine für uns durchaus verschiedene Stellung ein. 
Die Niederlande stehen mit Bremen fast ausschließlich
	        

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Bremens Warenhandel Und Seine Stellung in Der Weltwirtschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1910.
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