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Bremens Warenhandel und seine Stellung in der Weltwirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Bremens Warenhandel und seine Stellung in der Weltwirtschaft

Monograph

Identifikator:
894756680
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-9497
Document type:
Monograph
Author:
Gehrke, Franz http://d-nb.info/gnd/138934983
Title:
Bremens Warenhandel und seine Stellung in der Weltwirtschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (126 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Besprechung des Warenhandels Bremens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bremens Warenhandel und seine Stellung in der Weltwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Besprechung des Warenhandels Bremens
  • Zweiter Teil. Vorschläge zur Hebung des Warenhandels Bremens

Full text

8o 
werden kann! ? Man sollte meinen, was Bremen bei Österreich 
gelang, sollte ihm unter gleichen Bedingungen auch anderswo 
gelingen! 
Der Handel mit dem skandinavischen Norden ist noch immer 
ein Stiefkind Bremens. Man hat so recht keine Produkte, die man 
dort oben anbieten kann, da sich der Hauptmarkt für die in erster 
Linie für die Ausfuhr nach dort in Frage kommenden Kolonial 
waren in Hamburg befindet und man es für aussichtslos hielt, mit 
dieser Stadt darin in Konkurrenz zu treten. Diesen kleinlichen 
Standpunkt scheint man nach mancherlei Anläufen und Anzeichen, 
die sich in den letzten Jahren bemerkbar machten, endlich verlassen 
zu wollen. Jenen Ländern in der gleich kurzen Zeit, wie es 
Hamburg vermag, zu liefern wird nie möglich sein. Aber wenn 
die bremischen Reedereien ihren Fahrplan erweitern, das Netz der 
Anlaufhäfen vergrößern und die Frachtraten auf hamburgischer 
Basis halten, dann wird bei gleichem Warenangebot die geringe 
Zeitdifferenz allein nicht mehr so schwer für Hamburg ins Gewicht 
fallen. Die Ausgleichung der Küstenfrachtraten wäre allerdings 
m. E. die conditio sine qua non, weil sie den Vorteil der östlicheren 
Lage Hamburgs, das seine Übersee waren zu gleichen Sätzen 
(abgesehen von der Weserschiffahrtsabgabe) bezieht wie Bremen, 
z. T. wieder aufhebt. 
Wenn sich die an der Unterweser ins Leben gerufene Eisen 
großindustrie günstig entwickelt, steht zu erwarten, daß sich mit 
der Erzeinfuhr aus Schweden auch die Ausfuhr nach ihm und 
den übrigen nordischen Ländern (Rückfrachten!) heben wird. 
Die Umsätze, die der bremische Warenhandel mit den Staaten 
der dritten Gruppe erzielte, gehen aus Tabelle 35 hervor. Von 
einer Gegenüberstellung der hamburgischen Zahlen glaubte ich 
hier absehen zu können, da sich das Nötige aus der folgenden 
Tabelle (36) ergibt. Von der europäischen Ausfuhr Bremens ent 
fallen auf die letztbesprochenen Länder 3 / 5 , von der europäischen 
Einfuhr 2 / s . 
8. Zusammenfassung. 
Ich komme zum Schluß des speziellen Teils und gebe in 
Tabelle 36 eine Übersicht, in welchen Erdteilen und wichtigeren 
Ländern der Handel Bremens gegenüber demjenigen Hamburgs 
hinter dem Durchschnitt zurückgeblieben ist oder ihn über 
schreitet, wenn man das zahlenmäßige Verhältnis, in dem die Ge 
samthandelswerte der beiden Städte zu einander stehen, als 
Vergleichsobjekt nimmt. Die Zahlen des bremischen Handels sind
	        

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Bremens Warenhandel Und Seine Stellung in Der Weltwirtschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1910.
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