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Die Kaufkraft des Geldes

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Bibliographic data

Full text: Die Kaufkraft des Geldes

Monograph

Identifikator:
1012685772
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-22791
Document type:
Monograph
Author:
Klein, Hugo
Title:
Die südrussische Eisenindustrie
Place of publication:
Düsseldorf
Publisher:
Verlag Stahleisen
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (82 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Kaufkraft des Geldes
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Begriffsbestimmungen
  • II. Kapitel. Beziehungen der Kaufkraft des Geldes zur Verkehrsgleichung
  • III. Kapitel. Einfluß der Depositenumlaufsmittel auf die Gleihung und infolgedessen auf die Kaufkraft
  • IV. Kapitel. Störung der Gleichung und der Kaufkraft in Perioden des Übergangs
  • V. Kapitel. Indirekte Einflüsse auf die Kaufkraft
  • VI. Kapitel. Indirekte Einwirkungen
  • VII. Kapitel. Einwirkung der Geldsysteme auf die Kaufkraft
  • VIII. Kapitel. Einwirkung der Geldquantität und anderer Faktoren auf die Kaufkraft und ihre Wechselwirkung
  • IX. Kapitel. Die Zerstreuung der Preise macht eine Indexnummer für die Kautkraft erforderlich
  • X. Kapitel. Die besten Indexnummern der Kaufkraft
  • XI. Kapitel. Statistischer Nachweis. Allgemeiner historischer Rückblick
  • XII. Kapitel. Statistiken der letzten Jahre
  • XIII. Kapitel. Das Problem, die Kaufkraft stabiler zu gestalten
  • Index

Full text

Störung der Gleichung und der Kaufkraft in Perioden des Übergangs. 47 
weniger als 2 Prozent sein. Mit anderen Worten: die 3 Prozent Preiser 
niedrigung sollten den Zinsfuß um annähernd 3 Prozent herabsetzen. Tat 
sächlich wird aber ein so vollkommener Ausgleich selten erlangt, und der 
Zinsfuß hält sich für eine beträchtliche Zeit weit über 2 Prozent*). 
§2. 
Wir kommen nun zur Erörterung der vorübergehenden oder Über 
gangsveränderungen in den Faktoren unserer Yerkehrsgleichung. Zunächst 
wollen wir eine geringfügige Störungsursache annehmen, wie sie zum Bei 
spiel durch eine Zunahme in der Quantität des Goldes herbeigeführt würde. 
Daraus entsteht, wie die Verkehrsgleichung lehrt, eine Steigerung der Preise. 
Wenn die Preise steigen, so erhöht sich der in Geld bemessene Gewinn der 
Geschäftsleute ebenfalls, selbst wenn die Geschäftsunkosten in demselben 
Verhältnis steigen sollten. Wenn also ein Mann, der Güter, die ihn $ 6000 
gekostet haben, für $ 10,000 verkauft und auf diese Weise $ 4000 rein ver 
dient, doppelte Preise bei doppelten Unkosten erhalten könnte, so würde 
sich sein Gewinn verdoppeln, also $ 20,000 — $ 12,000 = $ 8000 Rein 
gewinn. Natürlich würde eine solche Preissteigerung rein dem Namen 
nach bestehen, da sie ja lediglich mit der Steigerung im Preisniveau gleichen 
Schritt hält. Dem Geschäftsmann würde daraus kein Vorteil erwachsen, 
denn sein größerer Gewinn an Geld würde nicht mehr kaufen, als sein vor 
heriger geringerer Gewinn an Geld früher kaufte. Tatsächlich erhöht sich 
aber der Gewinn des Geschäftsmannes mehr, als es nach diesen Ziffern 
scheint, weil der von ihm zu zahlende Zinsfuß sich nicht augenblicklich 
anpaßt. Unter seinen Unkosten befinden sich Zinsen, und diese Unkosten 
steigen anfänglich nicht. Der Gewinn erhöht sich demnach schneller als 
die Preise. Daraus ist zu entnehmen, daß ein höherer Gewinn als gewöhnlich 
erzielt werden kann, was den Geschäftsmann ermutigt, durch weitere Auf 
nahme von Kapital sein Geschäft auszudehnen. Dies geschieht haupt 
sächlich in Form von kurzfristigen Anleihen bei Banken und, wie wir 
gesehen haben, erzeugen kurzfristige Darlehen Depositen. Bekanntüch 
korrespondieren Anleihen und Depositen bemerkenswert genau mitein 
ander * 2 ). Der Umlauf von Depositen ((?') vermehrt sich also, doch bewirkt 
diese Vermehrung des Depositenumlaufs eine weitere Steigerung des allge 
meinen Preisniveaus, und zwar ebenso, wie es im Anfang die Zunahme des 
*) Rate of Interest, loc. cit. 
2 ) S. J. Pease Norton, Statistical Studies in the New York Money Market (Macniiilan), 
1902, Tabelle am Schlüsse.
	        

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Die Kaufkraft Des Geldes. Druck und Verlag von Georg Reimer, 1916.
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