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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Die politische Organisation des Staates
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

80 
Hare popularisiert und von John Stuart Mill vertreten wurde, als ganz 
unpraktisch verpönt (ausgenommen bei Wahlen zu den Schulbehör 
den, wo ihm jedoch die Wirkungen einer seiner verschiedenen Formen 
nur wenige Freunde gewonnen haben), und obgleich noch einige her 
vorragende Männer dafür eintraten, die die Politik aber mehr bei der 
Studierlampe, am Schreibtisch und im abstrakten Denken trieben, 
hatte es fast jede Bedeutung eingebüßt. Der nach drei Seiten geführte 
Wahlkampf, den die Intervention der Arbeiterpartei ergeben hat, ließ 
die Wage wieder zugunsten der Proportionalisten sinken. Die plau 
siblen Einwände gegen die Stichwahlen haben ihnen günstige Perspek 
tiven eröffnet; das System der Verhältniswahl hat in der politischen 
Kontroverse von neuem ein lebendiges Interesse erweckt. 
Einfach und anziehend ist die fundamentale Annahme, von der 
es ausgeht. In den Vertretungskörperschaften sollen die Mehrheiten 
und Minderheiten im Verhältnisse zu ihren Wahlstimmen vertreten 
sein. Nur auf diese Weise können alle möglichen berechtigten An 
sichten gebührenden Einfluß im Staate erlangen. Majoritäten werden 
wohl Majoritäten bleiben, aber sie werden nicht, wie heute, ungehörig 
über das Maß ihrer Macht hinauswachsen ’. Ich werde noch später 
untersuchen, was dieser einfache und anscheinend einwandfreie Vor- 
1 Die Wortführer des Proportionalwahlsystems gehen hierüber hinaus. Sie wei 
sen darauf hin, daß in einigen Distrikten, die in eine Anzahl von Wahlkreisen mit 
einem Abgeordneten geteilt sind, eine Minorität von Wählern eine Mehrheit von 
Abgeordneten entsendet. Wenn jedoch die nationale Mehrheit eine Parlaments 
majorität ergibt, so sind solche örtliche Unterschiede bedeutungslos. Aber, hört 
man sagen, hinter parlamentarischen Majoritäten haben schon nationale Minori 
täten gestanden. Die allgemeine Wahl von 1874 wird dann gewöhnlich als Bei 
spiel angeführt. Es wird dargelegt, daß 1874 die Liberalen 1 418 000 und die 
Konservativen 1 222 000 Stimmen erhielten. Trotzdem verfügten aber die Kon 
servativen über eine Mehrheit von 50 Abgeordneten. Doch dies ist nur eine Seite 
der Tatsachen. Die gewichtigste Stimme, die sich öffentlich über diese Wahl 
vernehmen ließ, war Gladstones Artikel in dem Nineteenth Century, November 
1878: „Manche Ausführungen über den Gegenstand, die mir zu Augen gekommen 
sind, lassen viel zu wünschen übrig. Selbst in einigen, die von liberaler Seite 
herrühren, habe ich unhaltbare Behauptungen gefunden. Man hat z. B. konsta 
tiert, daß bei der letzten Wahl mehr liberale als konservative Stimmen gezählt 
worden sind. Zu schnell ist dann hieraus die Schlußfolgerung gezogen worden, 
daß die Liberalen selbst damals über die Mehrheit der Wähler, wenn auch nicht 
über die der Sitze, geboten hätten. Dies ist natürlich eine Täuschung; denn die 
Tory-Partei hatte eine große Majorität der Wahlkreise inne, wo keine Gegen 
kandidaten im Felde standen“. Wahrlich, man könnte schwerlich ein glückli 
cheres Beispiel finden, als die Wahl von 1874, zu zeigen, wie unter dem heu 
tigen System die wirklichen Absichten des Volkes zum Ausdruck kommen. Der 
Verlauf der Nachwahlen bis 1876 beweist zwingend, daß das Wahlresultat die 
öffentliche Meinung wiedergab.
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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