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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Partei und das Parlament
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

Gesetzgebung beständig auf dem Laufenden, und wäre sie von über 
raschend gerader, aufrechter Gesinnung, so könnte das Referendum eine 
geeignete Lösung sein. Auch wo sich die Wähler versammeln könnten, 
wie in St. Gallen oder auf der Insel, und einzeln (doch unter der 
Direktion von Führern) für Gesetzesvorschläge stimmten, erfüllte es 
seinen Zweck. Oder wenn es möglich wäre, Vorkehrungen zu treffen, 
daß Gesetzentwürfe bis ins Detail hinein durch Volksentscheidung ver 
bessert werden könnten, wäre das Referendum ein gangbarer Weg. 
Doch alle diese Möglichkeiten kommen unter den Bedingungen des mo 
dernen Industriestaates ganz außer Frage. Auf dem Gebiete der Gesetz 
gebung gestaltet sich die Rolle, welche die Wähler unmittelbar spielen, 
wie das allgemeine Leben eines Organismus, wenn es eine seiner beson 
deren Funktionen modifiziert. Leben durchströmt den ganzen Körper, 
die Glieder tragen ihren Teil zum Leben bei und passen sich dieser Auf 
gabe an. Ein Staat muß sich den Idealen und Überzeugungen hinsicht 
lich der Ökonomie, der internationalen Einwirkungen, der Gerechtigkeit 
und der Endziele der Gesellschaft, zu der er gehört, assimilieren. Ein 
Organismus gestaltet seine speziellen Organe, die ihn befähigen, sich 
den Verhältnissen anzuschmiegen und sich weiter zu entwickeln. 
Durch gesetzliche Eingriffe verändert ein Staat die Gesellschaftsstruk 
tur und fördert das Streben des Gemeinwesens nach einem Maximum 
von Macht, Gerechtigkeit und irdischem Glück, was immer auch dieses 
Höchstmaß sein möge. Ein Lebewesen prüft sozusagen die sich ent 
wickelnden Organe, oder an seine Stelle tritt die Natur mit ihrer Aus 
lese, indem sie den Organismus vernichtet, wenn dessen Anpassungen 
untauglich sind. Wenn ein Staat seine Minister wechselt, seine Gesetze 
verbessert und neue Wendungen in der Politik vollzieht, so drückt er 
in diesen Aktionen die Erfahrungen der Gesellschaft aus. Schweift er 
aber weit vom Wege ab, läßt er zu, daß die Rasse zu sehr entartet oder 
verweichlicht oder sich sonstwie verschlechtert, so wird die Gesell 
schaft, gleich vielen Tierformen, durch natürliche Auslese untergehen. 
So wirkt und reagiert die Gemeinschaft auf ihr gesetzgebendes Organ: 
das Parlament 1 . Dieses Verhältnis bezeichnet die Natur des Problems, 
ßeutschcüder in den Vereinigten Staaten den Deutschen, der Irländer, der den 
Irländer wählt usw.), so glaube ich nicht, daß es viel schlechter als jenes ist, unter 
man aus Gründen des persönlichen Interesses, z. B. für Maßregeln, stimmt. 
Es muß beachtet werden, daß, genau genommen, das Parlament nicht allein 
das Organ ist, sondern die’ ganze politische Organisation: Parteien, Politiker, 
Wahlkampagnen, Wahlen, Parlament. 
95
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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