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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Partei und das Parlament
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

102 
der Tatsache schließen, daß die Parteien heute in ihrer realen Tätig 
keit weit von ihrem idealen Werte entfernt sind und oft das schimpf 
liche Epitheton „Faktion" verdienen. Doch bergen sie in der Regel 
auch ideale Impulse, und was uns obliegt, ist nicht, die Parteien 
wegen ihrer Mängel zu zerstören, sondern ihre besseren Äußerungen 
zu verstärken. 
Die Entwicklung, die die britische Politik jüngst durchgemacht hat, 
hat zu der Ventilation der Frage geführt, wieviel Parteien wohl erfolg 
reich nebeneinander im Staate existieren können. Bis zu einem hohen 
Grade hängt dies offenbar von den Umständen ab. Sind politische 
Fragen gut geklärt, so genügen natürlich zwei Parteien, obgleich ein 
gewandt werden kann, daß zwei Parteien die verschiedenen Bestand 
teile — hauptsächlich die Ideen und die Interessen —, aus denen die 
gegenüberliegenden Heerlager sich zusammensetzen, selbst unter den 
denkbar günstigsten Verhältnissen viel zu sehr vereinfachen, schabio 
nisieren, und daß das Gruppensystem die Volksmeinung getreuer ver 
träte 1 . Hiermit stimme ich jedoch nicht überein. Meistens können die 
Ziele der Fortschrittspartei und die Forderungen der Partei des Status 
quo in klarer und allgemeinerWeise formuliert werden. Außerdem müs 
sen Parteien stets Meinungsschattierungen enthalten, die sich jedoch 
um ein Parteizentrum gruppieren. Eine Partei ist eine Organisation von 
Gruppen, die in ihr im ganzen eine kongenialere Waffengemeinschaft 
finden als in einer anderen Kombination und in ihrem Rahmen eine 
größere Wirksamkeit entfalten können, als wenn sie ihr nicht ange 
gliedert wären. Die Farbenabtönungen bewahren die Partei vor dem 
Stillstand und der Sprödigkeit; denn das Gleichgewicht der in ihr ver 
tretenen Meinungen verschiebt sich immer wieder. 
Werden j edoch die politischen Probleme durch das Ausleben der alten 
Ideen verwirrt, so neigen die Parteien zur Zersplitterung und zur Auf 
lösung in eine Serie von Gruppen, die sich von der äußersten Linken 
bis zur extremsten Rechten kettenförmig gliedern. Auch entsteht ge 
wöhnlich eine neue und unabhängige Partei, wenn eine neue erobernde 
Idee, wie der Sozialismus, auftaucht, oder wenn eine Parteiorganisation 
von einem ihrer äußersten Flügel aus anderen als politischen Gründen 
beherrscht wird, wie die Whigs die Politik des Liberalismus in seiner 
1 Siehe Kapitel III, Abt. 4. Irland bildet einen unserem gegenwärtigen politischen 
Zustand entsprechenden Spezialfall.
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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