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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Partei und das Parlament
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

auf die Stimmen der Partei streitig machen konnte. Wir mußten in 
die Fußstapfen Amerikas treten. Die Urheber der amerikanischen Ver 
fassung legten auf die Nominierung viel Gewicht. Sie waren es, die 
der großen amerikanischen Freiheitscharte die Wählerversammlungen 
Neu-Englands einverleibten. So ist die Vorversammlung der einge 
schriebenen Wähler, die ihren Parteikandidaten proklamieren, in das 
politische Leben eingeführt worden. Sie hat gute Dienste geleistet, was 
aber aufhörte, als die Bevölkerung an Größe gewaltig zugenommen und 
sich in ihr eine Qualitätsmischung vollzogen hatte. Die Vorversamm 
lung kam unter die Herrschaft politischer Kampfhähne. Da die demo 
kratische Masse nicht mehr in der Lage war, selbst die Ernennung zu 
bestimmen, mußte sie zusehen, wie sich die Mietlinge der Parteien der 
Vorversammlung bemächtigten. Das Nominierungsorgan war vorhan 
den, aber nicht die Möglichkeit, sich seiner zu bedienen. Die Dinge hatten 
sich verändert. Was einst die Freiheit sicherte, war ein Werkzeug der 
Sklaverei geworden. Der „Caucus“ ist herangewachsen, weil es nötig 
war, aus der Masse der Wahlberechtigten Personen zu ernennen, die 
sich mit der Nominierung der Kandidaten zu befassen hatten. So ist 
der „Caucus“ als die aktive Intelligenz der Partei entstanden. Sobald 
die Wählerschaft zu einer Masse anschwillt, ist sein Dasein ein Be 
dürfnis. Ist die Masse schlaff und gleichgültig, so wird er zu mächtig; 
umgekehrt wird er gebeugt und eingeschüchtert, wenn sie von eigenen 
Ideen und Zielen aufgewühlt wird. Doch stets muß der „Caucus“ ge 
bildet werden, wenn eine Partei machtvoll wird und sich weithin er 
streckt. Bei uns ist diese Einrichtung so schnell herangereift, daß die 
uieisten Kandidaten, die bei den Wahlen von 1880 in den städtischen 
Wahlkreisen, und einige, die in den Grafschaften um das Mandat ran 
gen, von dem „Caucus“ nominiert wurden. Tatsächlich waren alle jene, 
die sich 1885 um die Vakanzen bewarben, in dem Sinne regulär, als 
sie die Feldzeichen des „Caucus“ trugen und jeden anderen „Verräter“ 
nennen konnten 1 . 
In seinem Buche: Government of England, II., pp. 77 nnd ff., unternimmt es 
Herr Lowell, das Wachstum des Parteiwesens in unserem parlamentarischen Leben 
zu schätzen, indem er die Abstimmungen, die in einer Serie von Jahren im Unter 
hause stattgefunden haben, klassifiziert. In Prozenten ausgedrückt, gibt er über 
die streng parteiischen und die parteilosen Abstimmungen folgende Aufstellung: 
1836 
1850 
1860 
1871 
1881 
1894 
1899 
22.65 
I5-89 
6.22 
35-16 
46-73 
76.03 
68.95 
2 5-97 
33-96 
5°- I 9 
18.75 
9-05 
4-13 
2.28 
Parteigemäß 
Parteilos
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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