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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Partei und das Parlament
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

119 
von uns entschließen, so hätte das Dasein oder das Nichtdasein eines 
Monarchen keinen Einfluß auf die Entscheidung dieses Kolonialstaates. 
Außerdem steht die monarchische Regierungsform bei einem großen 
Teile der Bevölkerung der sich selbstregierenden britischen Staaten in 
keinem Ansehen. Diese Tatsachen leuchten j edem ein, der mit den Emp 
findungen der Kolonien in engere Berührung gekommen ist. Doch 
die allgemeine Behauptung, daß ein Reich auch ohne monarchische 
Spitze errichtet werden könne, wird ausreichend durch die Betrachtung 
der auswärtigen Politik Amerikas bewiesen. Die Monroe-Doktrin ist 
Imperialismus ohne Weltreich. Bemühte man sich jedoch, ihr in einem 
Weltreich Substanz zu geben, so würden die Anstrengungen erfolg 
reich sein. Der amerikanische Bürger würde Amerika, ausdehnen; der 
neue amerikanische Untertan würde Amerika gehorchen und in dessen 
Geschichte und seinem Geiste dieselben Motive des Gehorsams und der 
Gefolgschaft finden, wie bei einem Monarchen. Hätte der amerikani 
sche Bürger Kuba und die anderen spanischen Besitzungen behalten, 
so hätte er sie durch seine Verfassung ebenso fest gebunden, wie wir es 
durch unsere Krone getan hätten. Daß die Monarchie Bedingung eines 
Weltreiches sein soll, ist eine Illusion. In dieser Hinsicht erscheint ihr 
größter Wert in einem Reiche mit abhängigen Gebieten wie Indien, wo 
die Bevölkerung jemand verehrt, der in erhabener Macht über sie ein 
gesetzt ist. Ein bedenklicher Nachteil begleitet aber diese Nützlich 
keit einer Monarchie; denn aus ihr entspringt in dem abhängigen Be 
sitztum eine despotische Regierungsform, die nach außen hin die 
Tradition des dem unterworfenen Volke natürlichen Gehorsams fort 
setzen kann, die aber in ihrem inneren Wesen unangemessen und un 
sympathisch ist und die spontane Tätigkeit und Initiative des Volkes 
vernichtet. Ein solches Reich kann keine der höheren Aufgaben der 
weißen Rasse erfüllen. Wohl kann es den Frieden bringen und die 
Ordnung einführen, aber es kerkert das Leben ein und ertötet es. 
C. DIE ZWEITEN KAMMERN 
as House der Lords ist dagegen in einer anderen Lage, es 
-■—-'ist eine aktive politische Macht. Es erörtert, verändert und 
verwirft Gesetzentwürfe; es ist ein permanenter Ausschuß der konser 
vativen Partei und hält Wacht über die politische Ordnung, unter der 
seine Klasse existiert. Die Lordskammer ist nicht in dem Sinne un
	        

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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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