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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

XIV 
als ökonomische Doktrin präsentiert. Sein historischer Ursprung 
wurzelt in der Politik. Selbst seine scheinbare Gutheißung, die man 
damit begründete, daß der Staat der wirtschaftlichen Entwicklung 
Hindernisse in den Weg gelegt habe, ist eher eine Anklage gegen die 
besondere Regierungsform, die bei der Geburt der modernen Industrie 
vorherrschte, als ein prinzipieller Ein wand gegen jede Intervention 
des Staates in der Industrie 1 . So weit ihre Sozialökonomie in Frage 
kommt, war die Manchesterschule schon tot, bevor sie das Licht der 
Welt erblickte. Sie war nie mehr als ein „Möchte gewesen sein“. Sie 
verkörperte eine Lehre, die weder dem 18. noch dem 19. Jahrhun 
dert angehörte, sondern eine Abstraktion einiger ihnen beiden ent 
lehnter Eigentümlichkeiten war. Doch die politische Philosophie, der 
sie entsprang, säugte die Demokratie in ihrem zarten Alter. Dem 
Evangelismus, dem Freikirchentum und dem Rationalismus alliiert, 
zerbrach sie in der Form der Menschenrechte das Zepter der Aristo 
kratie, vernichtete sie den Begriff von der Regierung als der Funktion 
einer privilegierten Klasse, die entweder durch Geburt oder, wie 
später, durch Besitz ausgezeichnet wurde. Sie erhob die gewählte 
Kammer aus einem Zustand der Unterwerfung unter die Klasse der 
Bodenmagnaten zum Range der höchsten Gewalt, sie gründete die 
Souveränität des Volkes. Die Wahlreform von 1832 öffnete die 
Schleusen der Veränderung. Nicht einer der für diese Reform verant 
wortlichen Männer beabsichtigte die Einführung der Demokratie. 
Tatsächlich beteuerten damals alle Reformer, daß dies nicht in ihren 
Intentionen läge. Die Whigs handelten in dem Glauben, daß sie nur 
alte konstitutionelle Praktiken stärkten, indem sie sie auf neue Be 
dingungen anwandten. Jene, die anderer Meinung waren oder die 
größere Freiheiten für das gemeine Volk reklamierten, glichen dis 
harmonischen Stimmen in einer Menge. Aber als die Schleusen ein 
mal aufgerissen worden waren, stieg das Wasser trotz der Absichten 
jener, die ihm den Weg geöffnet hatten. Die liebevoll gepflegten 
Schutzwälle der Grey und Rüssel verschwanden in der Fülle der Zeiten, 
weil eine Tat vollbracht worden war, die ihre Beseitigung involvierte. 
1 Als Austin in der Edinburgh Review (LXXV) schrieb, daß „stets eine allge 
meine Voreingenommenheit gegen die Einmischung der Regierungen in die In 
teressen und Angelegenheiten ihrer Untertanen bestanden hätte“, so meinte er 
in Wirklichkeit mit „Regierung“ die „Regierung, mit der ich Erfahrungen ge 
macht habe“.
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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