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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

XV 
1867 , kam, gefolgt Von 1884. Zwingender als das Kapitel über die 
Entwicklung des demokratischen Wahlrechts beleuchtet kein Ab 
schnitt in der politischen Geschichte die Tatsache, daß sich winzige 
Anfänge durch ihre eigene Bedeutsamkeit bis zu ihren eigenen logi 
schen Schlußfolgerungen ausdehnen — nicht, weil die Menschen sie 
bis zu Ende ausdenken und bewußt für sie kämpfen, sondern weil Ten 
denzen und Kräfte geschaffen und entbunden worden sind, die diesem 
Ziele unwiderstehlich entgegenfließen. Schlüpfrige Abdachungen um 
lauern die Schritte eines jeden Staatsmannes, der sich überhaupt be 
wegt — und Erdbeben zittern unter allen, die Stillstehen. 
Diese annehmbaren Früchte auf politischem Felde haben den Indi 
vidualismus in den Stand gesetzt, sich dort eines fast unumstrittenen 
Besitzes zu erfreuen. Regierungsprobleme, wie: ob es Führer, Parteien, 
Kabinette, ein Repräsentativsystem etc. geben sollte, erörtern selbst 
Kollektivsten im allgemeinen von einem individualistischen Stand 
punkte aus, während Fragen der Industrie, wie jene, die die Fabrik 
gesetzgebung berühren, sogar von Leuten, die sich selbst Individua 
listen nannten, unter kollektivistischem Gesichtspunkte behandelt 
worden sind. 
Fortgesetzt interpretieren Sozialisten die Demokratie als das Recht 
des Einzelnen oder einer Gruppe von Individuen, die Herrschaft aus 
zuüben — oder der Begriff Demokratie impliziert für sie, daß sämt 
liche Individuen für alle politischen Zwecke als gleichwertig angesehen 
werden sollen. Das ist die Glaubensformel, die sich in Amerika zur 
Praxis ausgebildet hat, daß die Genüsse des Amtes „die Runde machen 
sollten"; sie ist heute die Grundlage der Theorie, daß das Referendum 
die reinste Form der Demokratie sei und daß die Demokratie mit 
Führern, Exekutivorganen und irgendwelchen Regierungsausschüssen 
unverträglich sei. Die Demokratie wird mit anderen Worten bei den 
Sozialisten oft als ein Regierungsprinzip ausgelegt, das politischer 
Organisation und repräsentativer Gewalt entgegengesetzt ist und ver 
schiedene phantastische Formen der politischen Anarchie, von der 
unumschränkten Macht der lokalen Organisationen bis zur zusammen 
hangslosen Regierung einer Volksabstimmung, involviert. 
Dies ist zum Teil Sache der Gewohnheit. Durch Gewohnheit dringt 
die Praxis des Alten in die Lehre des Neuen; sie zerstört ihren 
logischen Zusammenhang und verwirrt ihre Anwendung, aber den
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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