Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

error

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: error

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Die Demokratie und das Imperium
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

137 
die deren Beiträgen ein frühzeitiges Ende gesetzt wird, wirken wirt 
schaftlich wie moralisch unheilvoll. 
Im Anschluß hieran ist eine ganz heikle Frage zu erledigen. Was 
sind die relativen Ansprüche der Welt da draußen und der heimi 
schen Nation auf die Benutzung irgendeines Teiles der Erdoberfläche? 
In letzter Instanz reichen die Ansprüche so weit, als mit der Schärfe des 
Schwertes erzwungen werden kann. Von diesem jus naturae oder jus 
ferae haben die zivilisierten Völker den ausgiebigsten Gebrauch ge 
macht. Sie haben den eingeborenen Rassen ihr Land entrissen; ein Nein 
durften diese sich nicht erlauben. Doch wenn wir die historischen Tat 
sachen auf sich beruhen lassen, so können wir untersuchen, wie weit wir 
kungsvolle Aktionen gerechtfertigt waren, um diese Plätze dem Welt 
handel zu erschließen. Wir können den Grundsatz aufstellen, daß die 
Welt wohl berechtigt ist, sich der Früchte der Tropen zu erfreuen, 
daß sie aber kein Recht hat, die einheimischen Rassen durch Betrug 
zu expropriieren oder grausam auszubeuten, ihre kommunistischen Ge 
wohnheiten aufzulösen, sie zu demoralisieren und zu Vagabunden, 
Bettlern und Verbrechern zu machen. Diese Verpflichtung ist für 
die weiße Rasse eine schwere Bürde, sie hat sich ihr nicht gewachsen 
gezeigt. Die geographischen, klimatischen und sozialen Lebensver 
hältnisse der Tropen zerstören bei den Weißen, deren Dasein inmitten 
der autochthonen Völkerschaften verrinnt, das Vermächtnis gesitteter, 
humaner Lebensführung und Moralität. Auch stumpft das universelle 
Vorhandensein der Rassenantipathie, durch welche Gründe wir sie auch 
immer erklären mögen, das Gefühl unparteiischer Rechtspflege und 
verwandter Empfindungen zwischen weißer und farbiger Rasse ab. 
Hierfür Gründe anzuführen und gleichfalls darzulegen, weshalb die 
ser allgemeine Mangel merkwürdige Ausnahmen aufweist, ist eines der 
dunkelsten Probleme der Rassen Psychologie 1 . Doch offenbar muß sich 
jede in Frage kommende weiße Rasse, es sei denn, sie handle recht, 
nicht allein die Achtung der Eingeborenenverscherzen, sondern sie muß 
a uch ihren eigenen Gerechtigkeitssinn, ihre eigenen Kulturgefühle und 
demokratischen Instinkte einbüßen. Es ist ihr unmöglich, den Geist, 
der das Leben und den Sinn ihrer eigenen Demokratie bedeutet, zu 
behüten und lebendig zu erhalten, wenn sie den Neger zu ihren niedri- 
1 Dieser Gegenstand ist in dem Buche von Sir Sydney Olivier, K. C. M. G.: White 
Capital and Coloured Labour, London, Independent Labour Party, behandelt 
worden.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.