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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Die Demokratie und das Imperium
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

138 
gen Zwecken verwendet, ihn als ein Lasttier betrachtet, das keine 
bürgerlichen Rechte hat, ihn beim ersten Auftauchen sofort nieder 
schießt und ihn unterdrückt. 
Die Rückwirkung eines Reiches unterworfener Völker auf die Demo 
kratie ist deshalb eine große, bedeutungsvolle Angelegenheit. Wenn 
die herrschende Nation mit Wohlwollen und durch erzieherische Mittel 
den Eingeborenen helfen will — die bei ihr üblichen Methoden sind 
nicht notwendigerweise einzuführen, aber sie muß sich von dem Geiste 
menschlicher Rücksicht und gesetzlicher Rechtlichkeit, der der Atem 
ihres eigenen politischen Lebens ist, leiten lassen—-, so braucht sie sich 
selbst durch Ernennung von Prokonsulen, Gouverneuren und einesVer- 
waltungspersonals für die Einheimischen noch nicht Gewalt anzutun. 
Ist jedoch die wirtschaftliche Ausbeutung das Hauptmotiv, inspiriert 
sie die Politik der Behörden der Weißen hinsichtlich des Landbesitzes 
und der Freiheiten und Rechte, die die Eingeborenen genießen, wie es 
der Fall ist im Kongo-Freistaat und mehr oder minder in jedem unter 
jochten Gebiete der zivilisierten Staaten, so muß die souveräne Demo 
kratie selbst befleckt werden. In ihrem eigenen Blute erscheint zuletzt 
eine Infusion vergifteter Materien. Jene, die für diese Ausbeutung ver 
antwortlich sind und sich zu den politischen Ansichten der Ausbeutung 
bekennen, und alle, die solche Politik entschuldigen und verteidigen, 
werden zu Krebsgeschwüren im Herzen des demokratischen Staates. 
Die demokratische Persönlichkeit verliert den inneren Halt, wie die 
Individualität einer Person, die an Lähmung leidet; der demokratische 
Wille wird von schleichendem Gifte angefressen. Die Empfänglichkeiten 
und Gefühle, auf denen zu Hause die Freiheiten beruhen, zerfallen. 
Nun möchte ich klar und deutlich betonen, daß meine Auffassung 
nicht ist, daß sich die weißen Rassen in der Kolonialpolitik notwendig 
die Einführung einer demokratischen Verfassung, wie wir sie ver 
stehen, bei den Eingeborenen zum Ziele setzen müssen. Die Demo 
kratie dieser nördlichen Länder ist wahrscheinlich mit dem Boden und 
der Rasse verwachsen. Mit ihr nordwärts und südwärts zu ziehen, sie 
nach dem Osten und dem Westen zu verpflanzen, als wäre sie das 
unvermeidliche Ende aller Staatsverfassungen, heißt aus ihr einen 
Fetisch machen. Die Demokratie ist nur eine der Formen — für uns 
vielleicht die einzig mögliche Form —, in der uns die von der öffent 
lichen Meinung gebildete Regierung erscheint. Wir können die Ver
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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