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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Die Demokratie und das Imperium
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

139 
gangenheit des Eingeborenen nicht so behandeln, als ob sie ihm weder 
Gepflogenheiten noch Denkrichtungen überliefert hätte. So wenig wie 
wir kann auch er von seinem Erbteil getrennt betrachtet werden. Wir 
können ihn nicht dazu bringen, wieder von vorn anzufangen; deshalb 
müssen wir ihn von seinem eigenen und nicht von unserem Stand 
punkte aus beurteilen. Die Einrichtungen, die ihm die Freiheit brin 
gen sollen, sind aller Wahrscheinlichkeit nach ganz verschieden von 
den Institutionen, die uns die Freiheit zu gewähren haben. Der Erfolg 
der Eingeborenenpolitik hängt deshalb davon ab, ob die weißen Ras 
sen dem Eingeborenen auf Wegen führend voranschreiten können, 
die zu wandeln für den Eingeborenen selbst natürlich sind, und nicht 
bloß auf Pfaden, die der Bequemlichkeit der weißen Rassen Zu 
sagen und ihren Ansichten entsprechen. Aber sie können die Gewalt 
seiner Häuptlinge und Führer, die Gesetze, Sitten und Wirtschafts 
weise seines Stammes anerkennen; sie können den Eingeborenen be 
hilflich sein, die Auswüchse der Entartung zu beseitigen. Der Geist, der 
bei uns individuelle Freiheit und demokratische Kontrolle fordert, wird 
durch die Selbstentwicklung verschiedenartiger Gemeinschaften be 
friedigt, immer vorausgesetzt, daß dies keinen Bruch der fundamen 
talen sittlichen Ordnung nach sich zieht, wie z. B. absichtliche Ver 
nichtung von Menschenleben. 
.,Der Mann am Orte“, der eine doppelte Moral zu praktizieren ver 
sucht, um sich der Mühe zu entheben, alle Verantwortlichkeiten sei 
ner Stellung zu tragen, gibt hierauf folgende Antwort: Die Einge 
borenen müssen zu ihrem eigenen Vorteil ausgepeitscht werden, Ge 
richtsverfahren verstehen sie nicht und summarisch müssen sie be 
straft werden; unser Gefühl der Vergebung oder unser Gerechtigkeits 
empfinden schätzen sie nicht, wünschen wir einen Eindruck auf sie zu 
machen, so müssen wir es in derselben Weise tun, wie sie sich gegen 
seitig zu imponieren pflegen. Die Replik ist zwiefach. Erstens können 
die Voraussetzungen bestritten werden. Gefällt sich der Weiße in den 
Gepflogenheiten des Eingeborenen, um ihm Respekt einzuflößen, so 
bietet dies nicht allein ein abscheuliches Schauspiel dar, sondern die 
Vorzüglichkeit dieser Methode ist auch noch niemals bewiesen worden. 
Die Erfahrung in Gegenden wie Natal lehrt, daß Grausamkeit gegen 
über den Eingeborenen eine ganze Ernte von Groll und Unruhe reift. 
Zweitens muß ausdrücklich hervorgehoben werden, daß, wenn der
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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