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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Die Demokratie und das Imperium
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

Weiße durch seine Herrscherfunktionen über den Eingeborenen auf 
dessen Niveau herabgezerrt wird, er ihm gegenüber nicht allein keine 
Mission zu erfüllen hat, sondern auch sich selbst großen Schaden zu 
fügt, während er glaubt, er hätte wirklich eine Mission auszuführen. 
Durch die Berührung der weißen und farbigen Rasse verfällt dann 
weit und breit die Zivilisation. 
Die Merkmale, die zur Beurteilung der Eingeborenenpolitik dienen, 
sind die folgenden: Haben wir unsere eigene Gemächlichkeit oder die 
Wohlfahrt des Eingeborenen im Auge? Wenn wir zugeben, daß die 
Irrtümer des Eingeborenen sui generis sind, tun wir es dann deshalb, 
um aus ihnen Vorteil zu ziehen, — wie die Bevölkerung Natals es tat, 
als sie die Zulu beim bloßen Erscheinen niederschoß, um ihnen zu zei 
gen, daß die Weißen den alten Häuptlingen an Roheit nicht nach 
ständen — oder deshalb, damit wir auf ihre niedrigere Kultur recht 
zeitig etwas von der Weisheit und der Moralität unserer eigenen auf 
pfropfen können? Sollen wir es auf Grund unserer wissenschaftlichen 
Erkenntnis der Entwicklung der Eingeborenen-Gesellschaft anheim 
geben, sich unter der Führung unseres aufgeklärten Geistes selbst zu 
gestalten? Über diese Punkte müssen wir reine Gewissen haben. 
Auch darf nicht außer acht gelassen werden, daß die Erziehung der 
Eingeborenen und das Ziel der Eingeborenenpolitik nicht von einander 
getrennt werden können. Wenn wir in den Staaten der Eingeborenen 
keine demokratische Kontrolle errrichten wollen, so sollten wir sie 
auch nicht in demokratischen Gedankengängen erziehen. Unsere Er 
ziehung ist ein Teil der Vorbereitung zu unserem bürgerlichen Leben. 
Wie groß ist z. B. unsere Narrheit, daß wir die Indier in unseren eng 
lischen Schulen und an unseren Universitäten in den Prinzipien der 
bürgerlichen Freiheit unterrichten und sie dann wieder in die Heimat 
senden, um dort einer Regierung zu gehorchen, die wir nach den 
Grundsätzen eines Absolutismus aufrechterhalten, dessen Befugnisse 
selbst ein Herrscher wie Karl I. als Korollarium seines göttlichen 
Rechtes kaum beanspruchen würde. Wenn man Indien eine Selbst 
regierung verweigert, so erfordert es die einfachste Vernunft, daß man 
die Indier auch nicht in der politischen Philosophie des Westens unter 
richte. Pflanzt man auf den Geist von Menschen, von denen man er 
wartet, daß sie die Bedingungen orientalischer Knechtschaft akzep 
tieren, die auf den Prinzipien der bürgerlichen Freiheit des Abend 
140
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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