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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Die Demokratie und das Imperium
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

141 
landes ruhende Erziehung, so ergibt sich als Wirkung, daß in die unter 
worfenen Besitzungen und in das Reich als Ganzes eine Verschieden 
heit zwischen Denken und Erfahrung eingeführt wird, die schließlich 
mit dem staatlichen Zusammenbruche enden muß. 
Sind meine Behauptungen richtig, so folgt hieraus, daß es ein großer 
Fehler ist, den Eingeborenen als Kind oder als einen Weißen der An 
lage nach zu betrachten, der in der Schule und im Staate erzogen wer 
den müsse, als ob er ein Weißer wäre. Dies ist ein unwissenschaftlicher 
Standpunkt. Der Demokrat kann zugeben, daß seine Demokratie 
von Umständen abhängt, und trotzdem ein Demokrat bleiben. Vom 
Standpunkte wissenschaftlicher Politik und organischer sozialer Be 
ziehungen ist die Anerkennung von Unterschieden der Geschichte und 
der Rasse, von mannigfaltigen Entwicklungen, von verschiedenen Or 
ganisationsformen des Stammes und der Nation so natürlich, wie es 
die Beobachtung bei den Völkern der Erde notwendig macht. Es ist 
einer der fundamentalsten Unterschiede zwischen dem neuen Sozialis 
mus und dem alten Radikalismus, daß in jenem der Geist der Ge 
schichte seine Schwingen regt, während dieser nur von politischen 
Gesetzesbegriffen bewegt wurde. Die Gleichheit des Sozialismus be 
deutet nicht Uniformität, sie erkennt Unterschiede an. Sie hat kein 
gußeisernes System zur Hand, das auf alle Rassen und Bedingungen 
anzuwenden wäre, sie will kein Universalmittel sein, keine allgemeine 
Denkart. Der Sozialismus betrachtet deshalb die eingeborene Rasse 
nicht als eine weiße Rasse, die sich auf einer frühen Stufe der Entwick 
lung befindet. Treu seinem Geiste, kann er deshalb nicht in den Irr 
tum verfallen, den Osten in seinem Werden wie den Westen zu beur 
teilen. Der Sozialismus hat einen Geist, ein Empfinden, einen sitt 
lichen Standpunkt. Für ihn hat dieser Geist einen universellen Wert, 
aber nicht die Formen, in denen er sich verkörpert. 
Die natürlichen und unvermeidlichen Schwierigkeiten, die die Ver 
suche, die Eingeborenen zu regieren, umlauern, werden ganz bedeu 
tend durch die von den Weißen herbeigeführte Auflösung der Stam 
mesorganisation und durch die Zerstreuung der Eingeborenen über die 
Weißen Niederlassungen erhöht. Die unveränderliche Folge hiervon 
Ist, daß eine Rassenantipathie verschärft wird, die oft den wirtschaft 
lichen Gegensätzen zugeschrieben wird. Doch liegt sie im Blute. 
Zwischen den weißen und farbigen Rassen schlummern Kräfte der
	        

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Die Doppelte Kaufmännische Buchhaltung. Vereinigung Wissenschaftlicher Verleger Walter de Gruyter & Co., vormals G.J. Göschen’sche Verlagshandlung - J. Guttentag, Verlagsbuchhandlung - Georg Reimer - Karl J. Trübner - Veit & Comp., 1923.
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