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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Die Demokratie und das Imperium
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

144 
ihrer verseuchten Vergangenheit verlieren. Glücklicherweise steht der 
Süden allein da in der Größe seines Mißerfolges, den seine einstigen 
Tollheiten und die Fehler des siegreichen Nordens verursacht haben. 
Wenn wir darüber nachdenken, welcher Rang den Eingeborenen im 
politischen Leben von Staaten mit gemischten Rassen angewiesen wer 
den soll, müssen wir in Rechnung bringen, daß wir es mit Rassen und 
nicht mit Individuen zu tun haben. In weißen Gemeinschaften kommt 
die Demokratie durch die sukzessive Emanzipation der Klassen und 
Interessen zur vollen Entfaltung. In gemischten Gemeinwesen da 
gegen nimmt die weiße Rasse den Platz der Klassen und Interessen 
ein. Daß sie diesen Unterschied nicht erkannten, war der große Irr 
tum, den die amerikanischen Nordstaaten nach Beendigung des Krie 
ges begangen. Nach welchem Plane kann ein politisches System auf 
gebaut werden, in dem die Rechte beider Rassen zu einer durchführ 
baren , praktischen Verfassungsform vereinigt werden können ? So lautet 
das Problem, das ein Staat mit gemischten Rassen lösen muß. 
Unter dem Walten eines solchen Systems muß es der inferioren 
Rasse zweifellos erlaubt werden, sich an dem politischen Leben des 
Staates zu beteiligen. Die zahlenmäßige Macht ihrer Stimmen kann 
durch Gesetz — oder Betrug—verringert werden, doch das Argument, 
daß die Stimmen aller erforderlich seien, damit der Staat die Erfah 
rung aller widerspiegele, trifft unter diesen Umständen zu. Entweder 
können die eingeborenen Wähler besondere Gruppen bilden, — wie die 
Maori in Neuseeland —, um ihre eigenen Abgeordneten ins Parlament 
zu deputieren, oder sie können, wie es in der Kapkolonie der Fall ist, 
zusammen mit der übrigen Bevölkerung in die gewöhnlichen Wahl 
kreise einbezogen werden 1 . Doch können ihre eigenen speziellen An 
gelegenheiten auch von anderen Fragen getrennt und einem Rat von 
Eingeborenen, den ausschließlich eingeborene Wähler zu berufen hätten, 
zur Behandlung übertragen werden. Die Methode der Kapkolonie ist 
die vorzüglichste. Selbst wenn an die Wahlfähigkeit der Eingeborenen 
besondere Bedingungen geknüpft werden, erfüllte diese Methode 
ihren Zweck; denn während in einem Gemeinwesen mit gleichartiger 
Rasse die Höhe des Besitzes oder der Bildung ein Klassenmerkmal wäre, 
1 Im Jahre 1903 waren in Kapland 114,450 europäische und 19,505 eingeborene 
Wähler. In demselben Jahre zählte man in Natal, obgleich dort für die Farbigen 
nominell keine Schranken errichtet sind, 18,680 europäische, 2 eingeborene und 
110 farbige Wähler.
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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