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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Die Demokratie und das Imperium
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

Schmelzung ein Fiasko ergeben. Man braucht die bedauerlichen Vor 
urteile nicht zu kultivieren, die heute so viel zur Untergrabung der öst 
lichen und westlichen Zivilisation beitragen, und kann trotzdem der 
Ansicht sein, daß die Integrität des Blutes bewahrt werden sollte. Ein 
guter Bastard kann einer Verbindung von Rassen, die auf eine sehr dis 
parate Ahnenschaft zurückblicken, nicht entsprießen. Wohl kann eine 
Überfülle persönlicher Zärtlichkeit in der Vermählung vorhanden sein 
und reiches Familienglück hieraus erblühen, wenn sie zwischen Menschen 
stattfindet, aber der Nachwuchs muß unglücklich ausfallen. Es über 
schritte das Ziel dieses Buches, das komplizierte Problem der sozialen 
Vererbung in Beziehung auf den Fortschritt zu erörtern oder die Kräfte 
zu untersuchen, die das Werden kräftiger Rassen begünstigen. Als Axiom 
mag aber gelten, daß Blutmischung die Stärke erhöht. Nur dürfen 
die sich vermengenden Rassen ihrer Geschichte und ihrem Ursprung 
nach nicht allzusehr verschieden sein; denn der Erfolg der Bastardie 
rung steht in einem umgekehrten Verhältnis zu der Unterschiedenheit 
der gekreuzten Rassen 1 . Der Däne, der Skandinavier, der Norddeut 
sche, der Kelte, sie alle halfen bei der Bildung des britischen Stockes; 
sie wuchsen unter ähnlichen geographischen Bedingungen auf, und in 
sofern als die Umgebung zu ihrem Charakter beitrug, waren ihre Unter 
schiede nur solche, wie sie bei einem Volke herrschen würden, das ein 
ziemlich ausgedehntes, voller Abwechslungen reiches Gebiet bewohnte. 
Ihre Vermischung bereicherte deshalb den Typus, sie kopulierte keine 
heterogenen Elemente. Ihre Abweichungen waren ineinanderklingende 
Harmonien, keine disharmonischen Töne. 
Eine Verbindung des Ostens und Westens, der heißen und gemäßig 
ten Zone, wird aber nicht dasselbe Resultat ergeben. Wie sich das öl zu 
Wasser verhält, so verhält sich die soziale Vererbung des Weißen zu der 
des Eingeborenen. Der gemeinsame Abkömmling gleicht oft einem in 
sich zerklüfteten, gespaltenen Menschen; mehr als jeden anderen trifft 
ihn das unselige Geschick, auf unsicheren, auf „Tonfüßen“ zu stehen, die 
ihn nicht weiter tragen wollen, und mit Augen beschenkt zu sein, in denen 
die Vision aufleuchtet, der die Menschen unwillkürlich entgegengehen. 
Die biologischen Bedenken gegen die Vermischung so unterschie 
dener Rassen werden durch Rassenvorurteile, die nicht in der Physio- 
1 Siehe Thomson: Heredity, p. 387. Es sollte auch beachtet werden, daß die 
Vermengung fremden Blutes mit Negerblut nur bei den arabischen Negern des 
Sudans und von Zentralafrika günstige Resultate ergeben hat. 
10* 
147
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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