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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Die Demokratie und das Imperium
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

152 
niedergehendes Athen oder ein gefallenes Rom: führend, wenn es hier 
zu stark genug wäre; untergeordnet, wenn seine Schwäche in die Au 
gen spränge. Es gäbe keine allgemeine britische Justiz, keine gemein 
same Regierungstradition. Jeder Staat ginge seine eigenen Wege und 
fände die Unterstützung der übrigen Staaten, weil jeder gegen die 
Reichskontrolle argwöhnisch wäre. Dies wäre ganz deutlich eine Auf 
lösung des Reiches. Und dies ist die Politik der modernen Imperia 
listen mit ihren Programmen der Vorzugszölle und ihrem Zögern, den 
Staaten, wo Schwarze und Weiße beisammen wohnen, die Bedingun 
gen einer Eingeborenenregierung zu diktieren. 
Andererseits kann sich das Reich unter der Leitung weiser Regie 
rungskunst auf organischen Bahnen entwickeln. Es kann mit einem 
Nervenzentrum versehen werden; seine Tätigkeit, Politik und Persön 
lichkeit ließen sich organisieren und würden einen Reichsgedanken und 
einen Reichszweck widerspiegeln. Groß sind die im Wege stehenden 
praktischen Schwierigkeiten. Die zu ihrer Überwindung ersonnenen 
Auskunftsmittel, wie die Reichsföderation, sind nach einer längeren 
oder kürzeren Dauer der Zustimmung sämtlich verworfen worden. 
Die sich selbst regierenden Staaten, die erst jetzt ihre Unabhängigkeit 
und Bedeutung empfinden, sind mit vollem Recht empfindlich gegen 
Eingriffe von außen. Sie sind gewillt, an dem Ansehen des Reiches 
teilzunehmen, aber es soll sich nicht in ihre Selbstregierung mischen. 
So sind die Vorschläge für die Schaffung eines Reichsparlamentes auf 
föderativer Grundlage und eines Reichsrates abgelehnt worden. Nicht 
besser wird es der Reichszollgesetzgebung gehen, sobald man sich näher 
mit ihr befaßt; denn wenn der Plan bis ins einzelne ausgedacht wird, 
sieht man, daß er durchaus nichts Imperialistisches an sich trägt. Ge 
wisse Wirtschaftsinteressen wären innerhalb des Reiches auf Kosten an 
derer Interessen zu begünstigen. So soll z. B. der kanadische Weizen 
bauer durch ein Vorzugsabkommen geschützt werden, unter dem der 
kanadischeWollfabrikant zu leiden glaubt; dem britischen Industriellen 
sollen auf dem australischen Markte Vergünstigungen gewährt wer 
den, die der britische Lebensmittelkonsument zu bezahlen hätte, wäh 
rend die Vergünstigungen sich faktisch nur auf solche ausgefallenen 
Handelsartikel beziehen würden, die der australische Produzent trotz 
des Schutzzolles, der in manchen Fällen prohibitiv wirkt, gar nicht 
erobern kann. Das ist aber kein Vorschlag für eine Reichseinheit, son-
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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