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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Der sozialistische Staat
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

157 
allgemeinen sozialen Fortschritt und stempelt jeden Zeitabschnitt und 
dessen Institutionen zu bloßen Auswüchsen des Klassenunrechts. 
Die historischen Perioden wären Perioden menschlicher Anstrengungen 
gewesen, die menschliche Vernunft zu durchkreuzen und die allge 
meine Wohlfahrt zu untergraben. Die Ansicht, daß die Schiebungen 
der Mächte der Gewalt und des Betruges den historischen Fort 
schritt erklären, ist das natürliche Produkt einer Zeit, die mit plötz 
lich sich vollziehenden Umwandlungen erfüllt und mit gewalttätigen, 
revolutionären Stimmungen gesättigt war. In den Schriften von Marx 
und Engels zeugen viele Spuren von der Tatsache, daß diese beiden 
Männer ihre Formeln schufen, als sich Europa in großer Gärung und 
Spannung befand (z. B. verdunkelten die Ereignisse von 1848 und der 
folgenden Jahre zeitweilig die Bedeutung des kommunistischen Mani 
festes), und daß es ferner für sie von Nachteil gewesen ist, mehr der 
Hegelianischen Metaphysik als der empirischen Methode des Darwi 
nismus gefolgt zu sein. 
Die Vorherrschaft verschiedener Klassen entsteht im Laufe der ge 
sellschaftlichen Entwicklung. Sie ist eine Erscheinung im Werdegang 
der sozialen Zwecke, aber kein Beweis dafür, daß die eigennützigen 
Interessen der Klassen jeweilig genügend Kräfte in deren Dienst ge 
stellt haben, die sie in den Stand setzen, dem Staate ihren Willen zu 
diktieren. Daß der Staat den Geist und die Zwecke der Klassen aus 
drückt, die zu einer gegebenen Zeit die öffentliche Gewalt in Händen 
haben, ist ein Gemeinplatz. Wie könnte er auch anders? Die Tat 
drückt den Willen des Handelnden aus. Doch hiervon auszugehen, 
es Engels an zitierter Stelle tut, und zu schließen, daß, wenn die 
herrschenden Klassen verschwinden, auch der Staat absterben werde, 
kommt der Schlußfolgerung gleich, daß, wenn der Wille sich verändert, 
der Körper, dessen er sich als Organ seiner Wünsche bediente, zu sein 
aufhört — „er wirtTnicht abgeschafft, er stirbt ab". 
Der Staat stirbt nicht ab, er kann nicht absterben. Die Klassen 
herrschaft, die bis heute die Geschichte der Zivilisation ist, ist eine 
natürliche und vernünftige Aufwärtsbewegung neuer Interessen, die 
aus alten erwachsen, eine Erweiterung politischer und wirtschaftlicher 
Freiheit. Wir hätten nicht im Handumdrehen aus dem politischen 
Chaos in die vollkommene Staatsorganisation übergehen können. Der 
Übergang von der persönlichen Gewalt zu der demokratischen mußte
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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