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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Der sozialistische Staat
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

der Neuzeit, und mit gleicher Klarheit tritt es an den verschiedenen 
Funktionen des modernen Staates zutage. Wenn wir die umfangreiche 
Sozialgesetzgebung betrachten, die sich energisch von jener individua 
listischen Auffassung des Staates entfernt, die der notwendige politische 
Aspekt der Ökonomie einer reinen Mittelstandsbewegung ist, so ent 
decken wir, daß der Staat nicht den Willen der dominierenden Inter 
essen, sondern den Willen der ganzen Gemeinschaft vermittelt, der 
nach einem immer reicheren und universellen Ausdruck strebt. In 
solchen Augenblicken des Wechsels vollziehen sich politische und so 
ziale Reformen äußerst schnell, oder es stauen sich im Staate revolu 
tionäre Kräfte. Wenn die Gesellschaft ihr Leben ausdehnt und dann 
findet, daß über die im Staate verkörperte Macht eine Klasse verfügt, 
deren Vorherrschaft bedroht ist und die auf ihre Gewalt nicht ver 
zichten will, so folgt die Revolution. Aber die Möglichkeit eines solchen 
Konfliktes hängt von der mangelhaften Kontrolle ab, die die Gesell 
schaft über den Staat ausübt. Nun haben jedoch die Veränderungen, 
die sich über Jahrhunderte erstrecken, in der Richtung gewirkt, diese 
Kontrolle umfassender zu gestalten. 
Der Staat ist deshalb nicht das Instrument einer Klasse, sondern ein 
Organ der Gesellschaft. Wenn der „Staat im Namen der Gesellschaft 
von den Produktionsmitteln Besitz genommen hat“, wird er in eine 
neue Phase seiner Tätigkeit getreten sein. „Die Regierung über Per 
sonen“ als Gegensatz gegen „die Verwaltung von Sachen" ist ein ober 
flächlicher Vergleich. Weit entfernt, das Produkt „einer Regierung 
über Personen" zu sein, ist der Staat eine Bedingung für die Ordnung 
der sozialistischen Beziehungen und für die Organisation des sozialisti 
schen Austausches. In einem früheren Kapitel habe ich auf die Not 
wendigkeit hingewiesen, daß in dem modernen Staate mit seinen kom 
plizierten ökonomischen Kräften ein höherer Wille und eine überlege 
nere Intelligenz walten müssen, die diese Kräfte im Interesse aller kon 
trollieren. Dies muß die große Funktion des sozialistischen Staats sein. 
Unter der Herrschaft des Sozialismus wird der Staat nicht allein nicht 
-abgestorben“ sein, wie Engels sich ausdrückte, sondern er wird eine 
Organisation ausgebildet und eine Bedeutung in der Gemeinschaft er 
langt haben, die viel imposanter sein werden, als er sie möglicherweise 
unter einem Regime der individualistischen Volkswirtschaft und der 
auf Konkurrenz basierten Produktion hätte erreichen können. Mill
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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