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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Der sozialistische Staat
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

160 
hatte unrecht, als er sagte, daß zurückgebliebene Gesellschaften der 
Regierung mehr bedürften als die vorgeschritteneren. Die Notwendig 
keit, die Einsicht in das öffentliche Wesen zu erhöhen, die moralischen 
Kräfte zu organisieren und die gemeinsamen Geschäfte zu erledigen 
(nach Mill die Aufgaben der Regierungen), steigt mit der Differen 
zierung der Gesellschaft und mit der Ausdehnung der wirtschaftlichen 
Aktivität des Staates. Die Aufgabe der Regierung ist nicht, den Ein 
zelnen zu unterrichten, ohne Regierung auszukommen, sondern ihn in 
dem Zusammenwirken mit dem Staate zu unterweisen. 
Der Staat ist die politische Persönlichkeit der Gesellschaft, zu dem 
Zwecke gebildet, durch Gesetzgebung und Verwaltung den öffent 
lichen Willen in der politischen Sphäre durchzusetzen. Weit davon 
entfernt, daß das Ende des Klassenkampfes zwischen Proletariat und 
Bourgeoisie, die Eroberung der öffentlichen Gewalt durch das Volk, 
die Übernahme der Kontrolle über den Boden und das Kapital durch 
die Gesellschaft den Staat überflüssig machen werden, wird dadurch 
seine Notwendigkeit nur noch akzentuiert, weil mit erweitertem kol 
lektiven Streben und erhöhter kollektiver Verantwortlichkeit ein Or 
gan, das in gemeinsamen Angelegenheiten den Willen aller zum Aus 
druck bringt, für die Fortdauer der Gesellschaft notwendig sein wird. 
Das hervorragendste Charakteristikum dieses Staates im Gegensatz 
gegen den liberalen Staat, von dem wir uns jetzt allmählich entfernen 
und den die früheren Sozialisten im Auge hatten, als sie über den Staat 
schrieben, wird sein, daß er als ein Organ betrachtet werden wird, durch 
das der Einzelne seinen Willen ausdrücken und die Verwirklichung 
seiner Persönlichkeit finden kann. Dieser Staat mag den Energien 
des Individuums Schranken setzen, aber er wird sie nur in der Weise 
kontrollieren, wie die Ufer den Gewässern eines reißenden Stromes 
gebieten. 
Der Staat wird auf der allgemeinen Zustimmung beruhen und die 
allgemeine Erfahrung ausdrücken. Er wird deshalb auf das Stimm 
recht der Erwachsenen gegründet sein. Es wird die historische Er 
fahrung akzeptieren, daß die wirtschaftliche Freiheit eine der Bedin 
gungen bürgerlicher und geistiger Freiheit ist. Deshalb wird er durch 
Unterwerfung jener ökonomischen Kräfte, die Monopole und wirt 
schaftliche Knechtschaft möglich machen, das Privateigentum be 
schützen. Aus diesem Grunde wird der Grund und Boden in einer
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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