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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Der sozialistische Staat
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

165 
denz gezeigt, die Industrie zu verstreuen und das Dorf zu einem neuen 
Mittelpunkte der kapitalistischen Industrietätigkeit zu machen L Die 
Steuererhöhungen in den Städten und die Organisierung der Arbeiter in 
den alten Industriezentren haben ganz besonders zu dieser Abwan 
derung beigetragen. Die Folge hiervon ist, daß die Fabrikanten jetzt 
die alten Städte verlassen, um sich außerhalb der kommunalen Gren 
zen anzusiedeln. Transporterleichterungen setzen sie in die Lage, an 
manchen der Vorteile der nachbarlichen Städte teilzunehmen, ohne 
zu den städtischen Verwaltungskosten herangezogen werden zu können. 
Durch ihre billigeren Produkte erschweren sie es gleichzeitig den inner 
halb der Stadtgrenzen verbliebenen Industriellen, sich auf dem Markte 
zu behaupten. Durch diese Veränderungen werden die städtischen 
Grenzen ganz künstliche, die keinen Einheiten des bürgerlichen oder 
gewerblichen Lebens und der bürgerlichen und gewerblichen Organi 
sation entsprechen. Die Stadt als eine politische und administrative 
Einheit hört auf, ein wirkliches Dasein zu führen 1 2 . Die zu besteuern 
den Flächen müssen ausgedehnt werden. Die Konservierung der hi 
storischen Einteilungen wird Kapital wie Arbeit immer mehr be 
drücken, genau wie es an der Wende des Mittelalters geschah, als sich 
das Gildenwesen auflöste, um als Teil der Gemeindeverwaltung wieder 
zwangsweise eingeführt zu werden, worauf sich die Industrie infolge 
dessen in die neuen und freien Munizipalitäten flüchtete. 
Ein anderer auffallender Wechsel in der Lokal Verwaltung wird die 
Anzahl der kommunalen Dienste sein, deren Kosten aus öffentlichen 
Einnahmen gedeckt werden. Es gab eine Zeit, wo man die Benutzung 
der Wege jedesmal bezahlen mußte, wenn man die Zolltore durch 
schritt. Getreu dem sozialen Gesetze, daß sich das, was eine Angelegen 
heit der öffentlichen Bequemlichkeit wird, in eine Sache zum allge 
meinen Gebrauch verwandelt, sind heute die Zollschläge abgeschafft 
worden. Die Wege werden durch die öffentlichen Kassen erhalten, die 
nicht durch die Besteuerung der Benutzer der Wege, sondern durch 
1 Diese Tendenz wird durch die Amalgamierung der Eisenbahnen in Privat 
händen vorübergehend gehemmt werden, bei der Verstaatlichung aber wieder 
in Wirkung treten. 2 Mit seinen umliegenden Wohnstätten Walthamstow, West 
Ham etc. (hier wohnen die Arbeiter nur, beschäftigt sind sie meistens in London. 
Der Übers.) und mit seinen vielen Munizipaldistrikten, von Kensington bis 
herab zu Poplar, ist London eine lange Zeit das Grundbeispiel dieser Anomalie 
gewesen. Doch hierin steht London nicht mehr vereinzelt da. Jede Industrie 
stadt im Lande zeigt in einem größeren oder geringeren Grade dieselbe Anomalie.
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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