Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Sozialismus und Regierung

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Der sozialistische Staat
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

logen der fünfziger und sechziger Jahre 1 fast ohne weiteres angenom 
men, gleichgültig, an welche allgemeinen Schlußfolgerungen sie glaub 
ten. Im Anschluß hieran betonte man das nahe Verhältnis zwischen 
dem Ursprung des Privateigentums und dem Ursprung der Monogamie. 
Alle mögliche Verführung zum Irrtum trat direkt an die damaligen 
Sozialisten heran 2 . 
Außerdem hat die individualistische Seite der Ehe stets die Utopi 
sten, die seit Plato von vollkommenen Gemeinschaften geträumt 
haben, verdrossen. Der schamlose Schacher mit ihren Töchtern, der 
die Angehörigen der Plutokratie charakterisiert hat, und der Markt 
wert, den sie der Ehe gegeben haben, zusammen mit den dunklen 
Hintergärten des Lasters, die sich die Plutokratie als Ergänzung zu den 
prangenden Frontgärten ihrer Wohnhäuser konserviert hat, waren 
für die Pioniere des Sozialismus im letzten Jahrhundert weitere Gründe 
für die Annahme, daß die moderne Familie nur ein Spezialfall in der 
wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft sei, nach Sinn und Cha 
rakter dem Privateigentum an mobilem und immobilem Kapitale 
gleich. Gelüstet uns nach dem Schlimmsten, so können wir ebensogut 
wie anderes die Stellen aus dem Kommunistischen Manifeste zitieren, 
die sich auf die Familie beziehen: 
„Aufhebung der Familie! Selbst die Radikalsten ereifern sich über 
diese schändliche Absicht der Kommunisten. 
Worauf beruht die gegenwärtige, die bürgerliche Familie? Auf dem 
Kapital, auf dem Privaterwerb. Vollständig entwickelt existiert sie nur 
für die Bourgeoisie; aber sie findet ihre Ergänzung in der erzwungenen 
Familienlosigkeit der Proletarier und der öffentlichen Prostitution. 
Die Familie der Bourgeois fällt natürlich weg mit dem Wegfallen 
dieser ihrer Ergänzung, und beide verschwinden mit dem Verschwin 
den des Kapitals. 
1 Folgende Bücher haben den tiefsten Einfluß auf die Ansichten über diesen 
Gegenstand ausgeübt: Bachofen, Das Mutterrecht (1861), M'Lennan, Primitive 
Marriage (1865), Morgan, Consanguinity and Affinity of the Human Family 
(1869) und als Ergänzung von demselben Autor, Ancient Society (1877). Jedes 
Werk über die deskriptive Soziologie, das damals erschienen ist, kann die ein 
mütige Konkordanz der wissenschaftlichen Welt jener Zeit belegen. Sir John 
Lubbock schrieb in seinem Buche: On the Origin of Civilisation and Primitive 
Condition of Man (1870) p. 77, „Man nimmt also an, daß das gemeinsame 
Ehesystem . . . den primitivsten und frühesten Zustand des Menschen bildet“. 
Siehe auch Herbert Spencer: Principles of Sociology, I., p. 602 etc. 2 So bei 
Engels, wenn man sieht, wie er die Theorie von der Mark als Eigentümerin des 
Bodens verwertet. Vgl. Anhang zu; Entwicklung des Sozialismus usw. 
172
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.